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Honda hat schon einen gebaut - den Honda FCX Clarity
 

Brennstoffzellen: General Motors und Honda vereint

Die Technik und das passende Tankstellennetz sollen bis zum Jahr 2020 weiterentwickelt und ausgebaut werden.

03.07.2013 APA

 

Die Verkaufszahlen für Elektroautos können nur als entäuschend bezeichnet werden, dieser Umstand hat jetzt auch bei zwei großen Herstellern zum Umdenken geführt. Die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnik – als Antrieb der Zukunft – hat nun General Motors und Honda zu einer Partnerschaft veranlasst. Neben der gemeinsamen Entwicklung soll auch das Netz an passenden Tankstellen ausgebaut werden. Die Partner nannten als Zeitrahmen das Jahr 2020. Zu konkreten Modellen oder Preisen äußerten sich die Konzerne nicht.

Autobauer gehen Kooperation ein

Beide Unternehmen arbeiten schon seit Jahren unabhängig am Brennstoffzellen-Antrieb und bezeichnen sich selbst als führend bei der Technik. Die jetzige Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund weiterer unlängst geschlossener Bündnisse in der Autoindustrie: So haben sich BMW und Toyota bei der Brennstoffzelle zusammengetan sowie Daimler, Ford und Nissan.

Brennstoffzellen-Antrieb: Heiße Luft

Beim Brennstoffzellen-Antrieb wird Wasserstoff als Energiequelle eingesetzt. Es entstehen als Emissionen nur Wasserdampf und Wärme. Gegenüber Elektroautos können die Wagen längere Strecken zurücklegen und schneller wieder auftanken. Bisher hat sich die Brennstoffzelle jedoch nicht durchsetzen können. „Die Kosten sind nicht weit genug heruntergegangen“, erläuterte GM-Vorstand Stephen Girsky. Zudem müsse die nötige Infrastruktur geschaffen werden. „Zusammen können wir die Technologie schneller entwickeln.“

 

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