Der neue Ford Ka
Der neue Ford Ka soll 2014 in Brasilien vom Band laufen
 

Ford Ka speziell für die Schwellenländer

Hinter GM ist Ford der zweitgrößte Autobauer in den USA, mit dem überarbeiteten Ka wollen die Amerikaner in Brasilien und China punkten.

13.11.2013 APA

Die überarbeitete Version des Kleinwagens Ford Ka soll dem zweitgrößten US-Autobauer mehr Verkäufe in den Schwellenländern bescheren. Aufsichtsratschef Bill Ford und Ford-Chef Alan Mulally präsentierten am Mittwoch im brasilianischen Werk Camacari ihr globales Konzept für das neue Fahrzeug im unteren Preissegment.

Brasilien: Ford Ka feiert 2014 Premiere

Der Viertürer soll Platz für bis zu fünf Personen haben und im kommenden Jahr zunächst in Brasilien vom Band rollen. Später soll der neue Ka auch in China zu kaufen sein, wo immer mehr Familien in die Mittelschicht aufsteigen und damit das Einkommen für ein Auto erzielen. Nach Angaben von Ford soll der Kleinwagen eine gezielte Konkurrenz zum VW Polo, Fiat Uno und Chevrolet Onix sein.

Schwellenländer für Wachstum wichtig

„Wenn man wachsen will und dabei vor allem vom Wachstum in den Schwellenländern weltweit profitieren will, dann muss man ein solches Familienauto für Einsteiger anbieten“, erklärte der für Nord- und Südamerika zuständige Ford-Manager Joe Hinrichs. Mit dem neuen Ka wolle das Unternehmen dabei in einem Segment wachsen, indem es bislang eher schwach aufgestellt gewesen sei. Über den Preis machte Ford keine Angaben. Das gegenwärtige Ka-Modell kostet in Brasilien zwischen 10.000 und 12.000 Dollar, während der Ford Fiesta für einen Preis zwischen 17.000 und 26.000 Dollar zu haben ist.

Mehr zum Thema
pixel