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Der Name ist Programm: Brabus Rocket 900

Heute lernen wir: es geht immer mehr. Viel mehr. Aus einem Mercedes S65 wird der Brabus Rocket 900, wofür die Zahl wohl steht? Wir haben so eine Ahnung.

02.03.2015 radical mag

Viel mögen wir zum Brabus Rocket 900 gar nicht sagen. Denn mit den Leistungsdaten ist eigentlich alles klar. Der auf Basis des S65 gebauten Brabus-Benz soll über 350 km/h schnell sein und der schwere Bolide soll in 3,7 Sekunden aus dem Stand Tempo 100 erreichen. Kosten wird er so viel wie ein Einfamilienhaus. Und doch gibt es einige Details, die sehr ansprechend sind. Denn Brabus schraubt nicht einfach den Ladedruck des Bi-Turbo-V12 nach oben und gut ist es. Durch die Installation einer aus dem Vollen gefrästen Spezialkurbelwelle mit längerem Hub und der Kombination aus vergrößerten Zylinderbohrungen und dazu passenden geschmiedeten Kolben und aus dem Vollen gefrästen Spezialpleueln wird der Hubraum von serienmäßigen 5,5 auf 6,3 Liter erweitert. Dazu kommen größere Lader und eine Abgasanlage mit deutlich größerem Querschnitt. Allerdings scheint das Auto so viel Kraft gar nicht zu ertragen. Jedenfalls wird das maximale Drehmoment auf 1200 Nm begrenzt. Aha… Naja, eine lahme Ente wird der Brabus dadurch nicht. Auch die doch eher – hässlichen – Carbonanbauteile dürften den mächtigen Rocket 900 kaum Bremsen. Dafür sorgt eine riesige Bremsanlage unter den serienmäßigen 21-Zoll-Alus (22 Zoll als Option). Der Brabus Rocket 900 kann ab 347.719 Euro als Komplettauto geordert werden. Selbstverständlich kann aber auch jeder Mercedes S 65 nachträglich umgebaut werden.

Vielen Dank an die Kollegen von radical-mag.com

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