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Testbericht: BMW X3 xDrive

Sparen auf hohem Niveau – in mehrerlei Hinsicht.

01.01.2010 Autorevue Magazin

Weil der X1 damit droht, dem X3 in den Schauräumen auf die Zehen zu treten, stellt man eine sparsame Variante dagegen. Der X3 18d, also das schwächere der beiden Modelle mit dem Zweiliter-Vierzylinder-Dieselmotor und 143 PS, kommt mit 6,2 Liter auf 100 km aus, wie BMW betont – laut Norm, wie wir betonen. In Wirklichkeit sind es dann doch fast acht Liter, was aber sehr okay ist bei 1815 kg und Allradantrieb.
Das Verlockende am Einstiegsmodell sollte sein Preis sein, und oberflächlich gesehen gilt dies auch: 38.550 Euro. Allerdings dürfen Sie locker 5.000 Euro drauflegen, damit das Auto etwas von jener Premium-Welt verströmt, die man um diesen Preis erwarten darf. Der nackerte 18d zeigt nicht einmal ein Lederlenkrad (213,84 Euro extra, immerhin im Österreich-Paket für 2.074 Euro enthalten). Wir hatten jedenfalls eine bunte Mixtur an Paketen und Sonderausstattungen an Bord, so erreichte der Wagen einen Preis von 46.598 Euro. Gerne verzichtet hätten wir lediglich auf die Sportsitze – und damit immerhin 589,68 Euro eingespart. Man braucht sie nicht unbedingt, weil die Seriensitze schon sehr gut sind und weniger eng.
Hat man also den Preisschock verdaut, tut sich eine feine Welt auf, ein ingenieurmäßig hochgeschraubtes ¬Automobil mit ausgeprägtem Charakter, genau so, wie BMW das sieht, verspricht und hält. Weich geworden ist man jedoch in Sachen Navigation. Das günstige Nachrüst-Navi von Garmin (Nüvi 860) wird mit BMW-Logo ungefähr zum doppelten Preis verkauft (720 Euro), allerdings inklusive Einbau mit BMW-Einbaukit.

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