Der BMW X3
Die Modellpflege bietet außen wenig Neues.
 

Vorstellung: BMW X3 2014

Von außen relativ unverändert gibt es ab April eine Neuauflage des BMW X3. Mehr Power und weniger Verbrauch, so lautet die Devise.

06.02.2014 radical mag

Die zweite Generation des BMW X3 erhält auf dem Salon in Genf ein Facelift. Ein üppiges zwar, aber eben nur ein Facelift. Besonders auffällig ist die akzentuierte Niere als Kühlergrill. Das Gesicht des X3 wirkt frisch, so muss es ja nach einem Hektoliter Botox ja auch sein. Wie immer gibts vorne und hinten neu gestaltete Stoßfänger, LED wohin das Auge blickt (natürlich oft nur gegen Aufpreis). Es gibt da einen Straßenzug in Bangkok mit ganz speziellen „Geschäften“. Wer es durch die ganze Straße geschafft hat, ist kaum wieder zu erkennen. In jedem Shop wird irgendein anderes Körperteil „optimiert“. BMW war mit dem neuen X3 offenbar auch da.

Der BMW X3

Neue Räder

Dazu gesellen sich neue Räder-Designs und was sonst noch alles dazugehört um die Zeit bis 2016 zu überbrücken. Dann soll nämlich der komplett neue X3 auf den Markt kommen. Eine komplett neue Ausstattungslinie steht nun ebenfalls bereit. Sie nennt sich X-Line, und ist sagen wir mal: rustikal. Innen ist auf den ersten Blick nicht viel anders. Kein Wunder, Veränderungen im Innenraum sind auch sehr teuer. Also hat man sich auf den Einsatz höherwertiger Materialien beschränkt. Dafür gibt es nun auch im X3 noch mehr Assistenzsysteme, die sonst nur eine Fahrzeugklasse höher zu haben waren.

Der BMW X3

Auch die Multimedia-Anbindung wurde modernisiert.

Mittels Apps können unter anderem Facebook und Twitter, das Internetradio AUPEO oder Musikplattformen wie Napster und Deezer genutzt werden. Also wurde alles umgesetzt, was in den Augen der Ingenieure zu einem Facelift gehört.

Der BMW X3

8 Motoren

BMW ist bekannt dafür, dass in den jeweiligen Modellen das Motorenangebot riesig ist. Das ist auch beim X3 nicht anders. Insgesamt stehen acht Motoren zur Wahl. Was natürlich nicht stimmt. Es sind zwei drei Benziner und drei Diesel in unterschiedlichen Leistungsstufen.

Das Spiel beginnt bei den Benzinern mit dem sdrive 20i mit 184 PS und 270 Nm. Dieses Modell gibts mit Hinterradantrieb. Genau wie den schwächsten Diesel, den sdrive 18d, der 150 PS leistet (360 Nm). Alle anderen Varianten nur mit Allrad. So den xdrive 20i (gleiche Leistung wie der 18i), den 28i mit 245 PS (350 Nm) und den 35i mit 305 PS und 400 Nm. Die beiden letzteren gibt es zudem ausschliesslich mit Automatik (acht Stufen). Die weiteren Diesel leisten 190, 258 oder 313 PS.

Der BMW X3

Ein SUV nur mit Hinterradantrieb?

Ja, das macht wenig Sinn – außer beim Flottenverbrauch besser gesagt bei den CO2-Emmissionen. So soll der X3 mit dem kleinen Dieselmotor, manuellem Sechsganggetriebe und eben – nur Hinterradantrieb – nur 4,7 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Die Verbrauchsersparnis erreicht die neue X3-Generation mit einer veränderten Kombination aus Start-Stopp, Segel-Funktion, Bremsenergie- Rückgewinnung sowie bedarfsgerecht gesteuerten Nebenaggregaten.

Der BMW X3Preise BMW X3 2014

Im Vergleich zum Vorgängermodell gestiegen sind dafür die Preise: Hier geht es beim wenig standesgemäßen Basismodell BMW X3 sDrive 18d mit Hinterradantrieb mit 40.750,– Euro los. Deutlich interessanter ist das europäische Volumenmodell BMW X3 xDrive 20d, der ab sofort 190 PS leistet und mindestens 46.200,– Euro kostet. Die Topmodelle X3 xDrive 35i bzw. X3 xDrive 35d starten bei 64.250,– bzw. 64.550,– Euro.

Vielen Dank an die Kollegen von radical-mag.com

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  • josef klepits

    die premiumklasse, ob audi, bmw oder mercedes überfordert den konsumenten mit ständigen faceliftings. was soll das eigentlich ? die preise werden künstlich in die höhe getrieben, die qualität bleibt die gleiche. wie dumm wird der autokäufer eigentlich gehalten ?

  • Christo

    Soso
    „Das Gesicht des X3 wirkt fisch“

    Welcher Fisch den? Hammerhai vielleicht.
    Oder doch ein Beluga? Das wäre jedoch kein Fisch.
    Jedenfalls sorgte dieser (womöglich gewollte?) Verschreiber immerhin für leichte Belustigung meinerseits.
    So gesehen sind SUVs dann doch nicht ganz für die Fisch.

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