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BMW soll in Indien zu wenig Einfuhrsteuern gezahlt haben – Millionenstrafe droht

Gegen den deutschen Autobauer soll in Indien eine Millionenstrafe verhängt worden sein – laut BMW könne man bis zur abgeschlossenen Prüfung der Stellungsnahme des indischen Zolls aber keine Details nennen.

10.09.2013 APA

Einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ zufolge muss BMW mit einer Millionenstrafe in Indien rechnen. Den Vorwürfen zufolge, die die indische Zollbehörde gegen den Autobauer erhebt, soll BMW Fahrzeugbauteile wie Motoren nicht wie ausgewiesen in Einzelteilen, sondern in Baugruppen importiert haben. Ein BMW-Sprecher sagte dazu am Montag, man prüfe derzeit eine schriftliche Stellungnahme des indischen Zolls. Bis zum Abschluss dieser Prüfung könne man keine Details dazu nennen.

100 Mio. US-Dollar Strafe

Die Onlineausgabe der „WirtschaftsWoche“ hatte am Wochenende ohne genaue Quellenangabe berichtet, BMW habe über Jahre zu wenig Einfuhrsteuer gezahlt. Die von der Behörde verhängte Strafe betrage 100 Mio. US-Dollar (76,24 Mio. Euro) und könne noch erhöht werden. BMW habe dagegen Einspruch eingelegt und 30 Tage Zeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. In Indien werden dem Magazin zufolge Einzelteile, aus denen in den Fabriken vor Ort vollständige Autos gefertigt werden, mit zehn Prozent besteuert. Für vormontierte Baugruppen liege die Besteuerung bei 100 Prozent.

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