Der BMW i8
BMW benötigt mehr Kohlefaser für i3, i8 und den neuen 7er.
 

BMW investiert 100 Mio. Euro

Aufgrund der starken Nachfrage bei den Modellen i3 und i8 verdoppelt BMW und SGL die Kohlefaserproduktion.

17.02.2014 APA

Der Münchner Autohersteller BMW und der Spezialist im Grafitbereich SGL Carbon werden ihre Kohlefaserproduktion verdoppeln, wird ein Insider im Handelsblatt (Sonntag) zitiert. Demnach werden künftig 6.000 Tonnen CFK pro Jahr hergestellt und zusätzliche 100 Millionen Euro investiert werden.

Stärkere Nachfrage erwartet

Ein SGL-Sprecher sagte dazu lediglich, die Unternehmen würden sich auf die erwartet stärkere Nachfrage vorbereiten. Deshalb würden derzeit die Produktionsflächen ausgebaut. Bei BMW war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

Speziell für Elektroautos und den neuen 7er

Mit dem Ausbau der Kapazitäten käme BMW der Nachfrage nach den Elektroautos BMW i3 und BMW i8 nach. Zudem soll Kohlefaser für das geplante neue 7er-Modell verwendet werden. Das Material ist deutlich leichter, aber bis zu achtmal teurer als Stahl. Um sich den Zugriff auf die Technologie zu sichern, hatte sich BMW 2011 gemeinsam mit Großaktionärin Susanne Klatten mit 42,5 Prozent an SGL beteiligt. Auch VW hält Anteile an dem Wiesbadener Zulieferer für die Stahl-und Autoindustrie.

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