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Kurt Seidler, BMW-Sammler – In trockenen Tüchern

Die ersten Oldtimer kaufte Kurt Seidler als günstige Gebrauchte, und irgendwann kamen die Autos von selbst. Da war es durchaus angebracht, sich mit 75 aus der eigenen Firma zurückzuziehen und endlich die perfekte Schausammlung zu vollenden.

01.01.2016 Autorevue Magazin

Die längst fällige Auszeichnung kam vor wenigen Jahren: Jetzt darf Kurt Seidler den Titel „Friend of the Marque“ führen, den BMW eher sparsam verleiht. Vier Personen sind’s in Österreich, und es genügt dazu nicht, die Marke recht innig zu mögen. Vielmehr muss man schon das sein, was Menschen mit wenig Zug zum Auto als Spinner titulieren, also ein Sammler mit viel Eifer und noch mehr Platz, mit weitem Herzen und Freude an der Modellgeschichte, mit Lobreden auf die Marke aus dem Handgelenk, und man möge sich mit einem ungefähr zehnseitigen Dossier bei BMW um den Adelstitel bewerben. Wenn man sich in Kurt Seidlers Schausammlung umsieht, ist es eher verwunderlich, wieso sich BMW nicht mit einem Bewerbungsschreiben bei ihm vorgestellt und ein paar Botschafter zwecks Ehrung ...
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