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Romantisch zu zweit durchs Land pflügen oder es richtig krachen lassen: Von Komfort bis Sport liefert die R1200RS einfach alles.
 

BMW R1200RS: Es lebe der Boxer!

Der bayrische Boxer-Motor heizt dramatisch ein. Dabei galt er schon vor Jahrzehnten als tot.

05.05.2016 Autorevue Magazin

Das heisere, sportlich dumpfe, ja fast räudig dreckige Röhren und der entsprechend würdige Antritt des 1170 ccm großen Boxers mit dem flüssiggekühlten Kopf ist nicht das einzig Faszinierende an der BMW R1200RS. Hält man die Maschine auf Zug, zippt es mittels Schaltautomat ohne Zuhilfenahme der Kupplung die Gänge dermaßen präzise und flink ins Getriebe, dass man vor Glück weinen könnte. Wow! Was für ein sportlicher Ritt! 125 PS, 125 Nm, etwas mehr als 200 km/h Topspeed. Damit ist man auf der Landstraße kein zum Ledern verurteilter Hydrant, sondern ein ernstzunehmender Sieganwärter am Pass der guten Hoffnung. Mit einem Boxer! Irr. Früher undenkbar. Keine Frage, die in den 80ern und 90ern immer wieder gehörte These, dass der bayerische Boxer tot sei, weil man das ehrwürdige ...
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