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BMW Österreich bleibt auf der Überholspur – Steyr wird ausgebaut

BMW-Motorenchef: Europa-Absatz stagniert – Motorrad-Verkauf boomt – Hoffnungsmärkte USA und China

04.02.2014 APA

Die Bayrischen Motoren Werke jubeln über den Standort Österreich. Der Absatz 2013 lief bei BMW weit besser als im Gesamtmarkt, der neue Dreizylinder-Diesel aus dem weltweit größten BMW-Motorenwerk in Steyr (OÖ) habe alle Erwartungen erfüllt und der Ausbau in Steyr gehe weiter. Heuer sollen 200 Arbeitsplätze dazukommen, wobei ein Teil davon von Zeitarbeitsfirmen übernommen werde.

Während die Pkw-Zulassungszahlen über alle Marken hinweg im Vorjahr um 5 Prozent zurückgingen, waren es bei BMW nur 1,9 Prozent – wobei sich der Mini schlechter verkaufte als die Marke BMW. Bei den Motorrädern gab es hingegen ein Plus von 4,7 Prozent. Bei den Marktanteilen legte BMW um 4,3 Prozent zu, der Mini blieb konstant. Bei den Zweirädern gab es ein Plus von 10,1 Prozent. Die Mitarbeiterzahl stieg um 3,6 Prozent auf 2.823, davon sind 98 Lehrlinge.

BMW-Steyr: Viertes Jahr in Folge mit über eine Millionen Motoren

In Steyr wurden heuer zum vierten Mal in Folge über eine Million Motoren produziert, der Umsatz erreichte 3,4 Mrd. Euro. In Europa erwartet Gerhard Wölfl, Geschäftsführer von BMW Motoren, einen stagnierenden Absatz. Hoffnungsmärkte seien die USA und China, wo der Dieselantrieb immer attraktiver werde.

Vor einem Jahr habe BMW in den Vereinigten Staaten nur ein Motorenmodell im Angebot gehabt, heuer sollen es sechs Motoren sein. Trotzdem bleibt die Zahl noch überschaubar: Im Vorjahr wurden 14.000 Selbstzünder abgesetzt, heuer sollen es rund 28.000 sein. Sehr gut laufe auch das Osteuropa-Geschäft, das von Salzburg aus betreut wird.

BMW hat nach Eigenangaben in Österreich in den vergangenen 35 Jahren fast 5,5 Mrd. Euro investiert. An Förderungen zurück bekommen habe man für das Motorenwerk in Steyr rund 200 Mio. Euro. Alleine im Vorjahr habe die BMW-Group hierzulande mehr als 350 Mio. Euro investiert. Die BMW-Forschungsquote liege bei 7,1 Prozent, während sie in Österreich über alle Branchen hinweg 2,8 Prozent betrage.

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