Der neue BMW Mini wird in Oxford (England) präsentiert
© Bild: EPA / Steve Parsons / picturedesk.com
 

BMW sieht langsame Erholung des Automarktes

BMW-Markenvorstand Peter Schwarzenbauer geht davon aus das Schlimmste überstanden zu haben. Das Ende der Absatzkrise sei in Sicht.

24.11.2013 APA

Der Münchner Autobauer BMW prognostiziert das langsame Ende der europäischen Absatzkrise. „Wir glauben, dass die Talsohle erreicht ist, das Schlimmste scheint überstanden“, sagte BMW-Markenvorstand Peter Schwarzenbauer der Finanz-Wochenzeitung „Euro am Sonntag“. Der Markt werde sich aber nur langsam erholen. „Wir rechnen mit drei bis fünf Jahren.“

Mini mit Elektromotor

Die Marke Mini wollen die Bayern auch mit Elektroantrieb ausrüsten. „Die Elektrifizierung bei einem konventionellen und kleinen Fahrzeug wie dem Mini ist eine herausfordernde Aufgabe. Es passt perfekt zur Marke, und ich bin überzeugt, dass wir eine geeignete Lösung anbieten werden“, sagte Schwarzenbauer. BMW hat bisher einen Mini mit Elektroantrieb nur in Feldversuchen hergestellt.

Der neue BMW Mini wird in Oxford (England) präsentiert

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Absatzpotenzial in China

Laut Schwarzenbauer soll die Modellpalette des Mini von derzeit sieben Modellen ausgeweitet werden. „Aufgrund der Fahrzeugarchitektur können wir auf acht bis zehn Derivate erweitern.“ Zusätzliches Absatzpotenzial für den Mini verspricht sich BMW insbesondere in China, aber auch in den USA, dem bisher schon größten Markt für den Kleinwagen. „Die Chinesen entdecken gerade die kleineren Segmente. Die Zeit für den Mini wird somit erst noch kommen.“

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