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BMW i3: Crashtest zeigt Mängel bei Fußgängersicherheit auf

Beim neuesten Euro NCAP-Crashtest erhielt der BMW i3 nur 4 von 5 Sternen – Mängel vor allem bei Fußgängersicherheit und Sicherheitsunterstützung

29.11.2013 Online Redaktion

Kürzlich zeigte sich BMW-Chef Norbert Reithofer noch über die positive Resonanz auf das Elektroauto BMW i3 überrascht. Über die Ergebnisse des Euro NCAP-Crashtests dürfte er aber weniger erfreut sein: Der i3 erhielt nur vier von fünf Sternen. Ausgerechnet beim Fußgängerschutz schnitt er mit 57% vergleichsweise schlecht ab: Die vordere Kante der Motorhaube sei zu hart, ebenso der Bereich nahe der A-Säulen. Auch für die Sicherheitsunterstützung vergaben die Tester nur 55% – Gurtwarner für die Rücksitze sowie Speed-Limiter sind nur als Option erhältlich. Besser schnitt der BMW i3 beim Insassenschutz für Erwachsene (86%) und Kinder (81%) ab.

BMW i3 schneidet im Vergleich mit anderen Elektroautos schlecht ab

Dass es um einiges besser geht, zeigen die elektrischen Kollegen des BMW i3: Der Nissan Leaf bekam bereits im Vorjahr 5 von 5 Sterne von Euro NCAP, das Tesla Model S erhielt beim amerikanischen NHTSA-Crashtest (mehr als) die Bestnote und zerstörte sogar das Testequipment.

Sechs der neu getestete Modelle erhielten 5 von 5 Sternen

Fünf Sterne beim neuesten Euro NCAP-Crashtest erhielten der neue Mazda3, der Maserati Ghibli, der Infiniti Q50, der Peugeot 308, der Mitsubishi Outlander PHEV sowie der Ford Tourneo Connect.

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