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Norbert Reithofer. © Tobias Hase / EPA / picturedesk.com
 

BMW baut X7 in Amerika

Produktionskapazität im US-Werk Spartanburg soll bis Ende 2016 auf 450.000 Stück steigen

28.03.2014 APA

München. Das größte Werk der Bayerischen Motoren Werke (BMW) steht künftig in den Vereinigten Staaten. Wegen der steigenden Nachfrage nach sportlichen Geländewagen erweitert BMW seine Fabrik in Spartanburg in South Carolina bis Ende 2016 auf eine Produktionskapazität von 450.000 Stück, wie Konzernchef Norbert Reithofer am Freitag vor Ort ankündigte.

Das ist eineinhalb mal so viel wie heute. Die Zahl der Mitarbeiter wird von 8.000 auf 8.800 steigen.

X4 und X7 werden künftig in Spartanburg produziert

Bisher ist Dingolfing der größte Standort mit annähernd 343.000 gebauten Wagen im vergangenen Jahr. Direkt dahinter folgt bereits Spartanburg mit gut 297.000 Autos. Hier im Süden der USA rollen die mittleren und größeren Geländewagen-Modelle X3, X5 und X6 für den Weltmarkt vom Band. Zusätzlich läuft nun die Produktion des neuen X4 an, einer Kreuzung aus SUV und Coupé.

Der nächste Zuwachs der Geländewagen-Familie ist bereits in Sicht. „Mit dem BMW X7 werden wir ein weiteres, größeres Modell entwickeln“, erklärte der BMW-Chef. Nähere Details blieb Reithofer allerdings schuldig. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen wird der X7 eine dritte Sitzbank bekommen. Mit dem Beginn der Produktion ist aber nicht vor 2018/2019 zu rechnen.

Quelle: (APA/dpa)

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