Ein SLS AMG E-Cell
Für deutsche Oberklassehersteller sind die Märkte in den USA und China wichtig
 

BMW, Audi und Daimler dürfen sich freuen

Die Nachfrage bei Oberklasseautos ist im September gestiegen, hauptverantwortlich dafür sind die Märkte in China und den USA.

09.10.2013 APA

 

Die Oberklassehersteller BMW, Audi und Daimler konnten im September endlich mehr Autos absetzen. Vor allem in China und den USA bleiben die Premiummarken begehrt. BMW meldete für September erneut einen Verkaufsrekord. Weltweit setzten die Münchner im vergangenen Monat 189.675 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Das ist ein Plus von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Seit Januar verkaufte der Autobauer damit mehr als 1,4 Millionen Autos, ebenfalls ein neuer Bestwert.

Noch zurückhaltend

Angesichts der weiter schwierigen Lage in Europa verkneift sich der Konzern aber zu große Euphorie. „Trotz erster Anzeichen für eine Stabilisierung des Automobilmarktes in Europa bleiben die Rahmenbedingungen in vielen Märkten weiterhin herausfordernd“, sagte Vertriebschef Ian Robertson. Auch Audi bekommt die Schwäche in Europa zu spüren. Doch das hinterlässt höchstens Kratzer in der Verkaufsbilanz. Die VW-Tochter lieferte im September gut 150.000 Autos aus und damit 10 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Audi punktet mit Q3 und Q5

Vor allem die Geländewagen Q3 und Q5 waren begehrt. China blieb der mit Abstand größte Einzelmarkt für Audi. Dort setzte das Unternehmen über 45.500 Wagen ab – ein Plus von gut 28 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt Audi in China 20 Prozent über den Verkaufszahlen aus den ersten neun Monaten 2012. Weltweit legte der Konkurrent von BMW und Daimler seit Jänner um 7,6 Prozent auf 1,18 Millionen Autos zu. Die Stuttgarter kamen bisher auf 1,06 Millionen Autos ihrer Pkw-Marke Mercedes-Benz.

Porsche im Plus

Auch der Sportwagenbauer Porsche hat nach einer kleinen Wachstumsdelle seinen Absatz wieder deutlicher gesteigert. Die Zahl der Auslieferungen weltweit stieg um 9,1 Prozent auf 12.970, wie die VW-Tochter am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. In Europa schaffte Porsche die Wende: Der Absatz legte um 11,3 Prozent auf 4.464 Fahrzeuge zu, in Deutschland stieg die Zahl der gelieferten Sportwagen um 21,1 Prozent auf 1.608. In China stagnierte die Nachfrage dagegen bei 2.820 Fahrzeugen.

 

  • Ravenbird

    Unsere modernen Autos werden längst nicht mehr für uns westeuropäer gebaut. Gerade die Genannten – besonders Mercedes – glänzen durch abscheuliches Design. Ein Mercedes, der aussieht wie ein Kia nach einem Crashtest ist kein Mercedes mehr.
    Vor kurzem stand ich neben einem mir unbekannten Auto, das so häßlich war, daß ich fast unbewußt zu meinen Antikotztropfen gegriffen habe. An einem Dreizack auf den Radnaben habe ich auf einen Mitsubishi getippt.
    Als er wegfuhr, sah ich den Stern im Kühlergrill.
    Oh mein Gott – solche rollenden Nasenbären baut Mitsubishi nicht.
    Diese seitlich in die Kotflügel hineingezogenen Scheinwerfer und Kühleinlässe sehen aus wie ein Ostasiate mit Bauchweh am Donnerbalken. Einfach bemitleidenswert.

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