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Neues Coupé im alten Gewand

Ein Facelift ist ein Facelift ist ein Facelift. So auch beim BMW 6er Coupé. Was ist neu beim Neuen und ab wieviel Euro sitzt man im Coupé?

20.03.2015 Press Inform

An diese Modellpflege ist BMW mit dem ganz feinen Pinsel heran gegangen. Ein paar Striche an der Niere, ein paar an den Schürzen vorne und hinten sowie an den Scheinwerfern, die jetzt serienmäßig als Voll-LED-Lichtwerfer zu haben sind. Dazu ein paar neue Farben mit so exotischen Namen wie „Jatoba metallic“ oder „Kaschmirsilber metallic“. Und 20-Zoll-Leichtmetallräder. Einige Änderungen lassen sich selbst nicht bei Hinschauen erkennen, sondern nur, wenn man genau hinhört: der neue Sportauspuff mit schaltbarer Klappe etwa. Vor allem im Cabrio ersetzt er ein Sinfonieorchester. Bei der aktualisierten 6er-Reihe von BMW ist die Prämisse klar: Ein Facelift ist ein Facelift, nicht mehr und nicht weniger.

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© Bild: Werk

BMW 650i Coupé Facelift

So ganz unrecht haben die Bayern dabei nicht: Warum ohne Not etwas verändern, was eh nahe am Perfekten ist? Cabriolet, Coupé und GrandCoupé sind mit das Beste, was BMW dem lustbetonten Autofahrer zu bieten hat. Wer sich in ein 650i Coupé oder gar Cabrio setzt, dem geht es nicht nur darum, von A nach B zu kommen. Der will das Fahren selbst genießen, cruisen, gleiten. Völlig egal, dass es nun zwei neue Ausstattungslinien gibt oder mehr Möglichkeiten zur Individualisierung.

Da grollt er, der V8

Drei Karosserievarianten, drei Motorisierungen – die beiden Benziner 640i und 650i sowie der Diesel 640d – jeweils wahlweise mit Hinter- oder xDrive-Allradantrieb: Alles, wie gehabt. Kein PS mehr – wozu auch. Schon der Twinturbo-Reihensechszylinder im 640i mit seinen 235 kW/320 PS reicht völlig aus, um souverän voran zu kommen. Erst recht der V8 im 650i, der begleitet von einem dumpfen Grollen lässig 330 kW/450 PS und ein maximales Drehmoment von 650 Nm aus 4.395 ccm Hubraum schüttelt und in 4,6 Sekunden (xDrive: 4,4 Sekunden) von 0 auf Tempo 100 ist. Das sind 911er-Werte. Der Reihensechszylinder-Diesel 640d ist mit 230 kW/313 PS und einem maximalen Drehmoment von 630 Nm auch nicht gerade schwach auf der Brust. Dafür sollen auf 100 Kilometer 5,4 Liter Diesel reichen. Immerhin verspricht BMW durchweg einen um jeweils 0,2 Liter niedrigeren Kraftstoffverbrauch als bei den Vorgängern. Alle Modelle sind serienmäßig mit einem seidenweich schaltenden 8-Gang Steptronic Sport Getriebe unterwegs.

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© Bild: Werk

Preis des BMW 6er Coupé in Österreich

Die Strategen bei BMW haben Recht: Ein grundlegendes Facelift hat der 6er nach gut vier Jahren gar nicht nötig. Da gehen die Bayern bei der Preisgestaltung schon gründlicher zuwege: Das Coupé als „Einstiegsversion“ kostet nach dem Facelift künftig ab 92.900 Euro. Der 650i kostet künftig 109.900 Euro und der Diesel 640d 92.900 Einstandspreis. Das Cabrio liegt zwischen 103.900 und 166.900 Euro (jeweils Listenpreise inkl. MwSt. und NoVA).

Weitere Preis- und Ausstattungslisten finden sich auf der Website des Herstellers 

Dank an press-inform

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  • wissender

    Ich bin sprachlos darüber, wie hübsch eine Einfallslosigkeit von Innovationen umschrieben wird. Sicherlich lässt sich das Auto gut fahren. Habt ihr denn bei diesem Preis etwas anderes erwartet? Ich schon, z. B. ein neues Design. Das alte ist langweilig und erst recht für dieses Geld. Macht was ihr wollt, es wird auch Abnehmer für das langweilige geben.

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