BMW 518d Automatik front seite
Premium ist keine Frage der Leistung.
 

Testbericht: BMW 518d

Der Einstiegsfünfer? Ja. Aber!

23.08.2013 Autorevue Magazin

Was wir immer schon wussten, aber viele andere Menschen nicht, hier wird es auf das Aller­eindrücklichste bewiesen und vorgeführt: 143 PS reichen. So viel leistet der Zweiliterdiesel des neuen Einstiegsmodells in die eben geliftete Fünferreihe, 518d. Nackt zu haben um gut 44.000 Euro, was schon kein Schnäppchen ist, aber man darf nicht vergessen, dass dafür ein automobiles Gesamt­paket von größter Schlüssigkeit ausgefolgt wird – durch und durch bestes BMW-­Wesen.

Keine Sorge – auch der BMW 518d ist ein würdiger BMW

Der Motor bewegt das 1700-Kilo-Auto beschwingt und ohne Mühe. Im Sport­modus (Fahrerlebnisschalter, serienmäßig) sogar auffällig, ja geradezu überraschend dynamisch. Autobahntempo weit jenseits des Erlaubten ist leise und souverän umzusetzen, wahrhaft ohne auch nur kleine Einbußen. Dazu kommt, dass nur alle rund 1000 Kilometer ein Tankstopp eingefordert wird, was Konto und Nerven schont. Kein Kritikpunkt? Tut uns wirklich leid.

 BMW 518d Automatik schalthebel

Unser Testwagen zeigt, was Fünfer auch sein kann. Feine Ledersitze, Österreich-Paket (Sitzheizung, Park Distance Control, Klimaautomatik), ­Navigation, adaptive LED-Scheinwerfer, die unauffällige Ästhetik des Ausstattungs­pakets „Modern Line“ und ­einiges mehr katapultieren das Auto auf über 62.000 Euro, was aber immer noch 30.000 Euro vom billigsten Siebener entfernt ist, also Welten.

Das bisherige Einstiegs­modell, der 520d mit seinen 184 PS liegt mit Automatik um 3.000 Euro höher als der 518d. Das kann man sich leisten, man kann es sich aber auch genausogut sparen. Einstieg im Sinne des Verzichts ist nämlich auch der 518d nicht.

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