bmw 316d touring automatik blau vorne front seite
Nicht zuletzt das M-Sport-Paket hebt den 316d aus der Basis.
 

Testbericht: BMW 316d Touring Automatik

Wir befinden uns leistungstechnisch am Boden der 3er-Reihe, merken es aber nicht.

06.10.2013 Autorevue Magazin

Der Einstiegsdiesel für die Dreier-Reihe klingt vielleicht nach Zahlen knapp bemessen, beim Fahren ist leistungsdynamisch aber nichts von Basisnähe zu bemerken: 116 PS aus zwei Liter Hubraum, zwischen 1750 und 2500 Umdrehungen liegen 260 Nm Drehmoment an – wenn BMW so etwas anrichtet, ist da so viel Fett in der Schüssel, dass man beim Löffeln nicht so leicht am Boden kratzt. Am satten Komfortgefühl hat die Achtgang-Automatik einen hohen Anteil. Sie verteilt den Kraftstrom vorbildlich, denkt immer den passenden Gang voraus und strickt auf dem Drehmomentfeld einen langatmigen Teppich, auf dem es sich gleichermaßen fein Boogie tanzen und eine Autobahn-Langstrecken-Etappe abspulen lässt, falls nötig, bis der Tacho 200 zeigt, soferne das erlaubt ist.

bmw 316d touring automatik blau innenraum cockpit armaturen

Feiner Motor und großartiges Getriebe

Der Verbrauch lässt sich dabei kaum über 6,5 Liter bringen, selbst wenn man es einmal echt eilig hat. Im kleinteiligen Fahr-Alltag gebietet es sich, in den Economy-Modus des Fahrprogramms zu schalten. Wo einem nichts abgeht, kann Sparen ein Ersatzsport sein. Durchaus passend auch zum kleinen Diesel ist eine sportlichere Fahrwerksvariante, wie sie zum Beispiel im M-Sport-Paket enthalten ist. Nicht nur atmosphärisch hat man sich dann aber völlig von der Basis enthoben, auch preislich ist das mit über 40.000 Euro eine andere Liga.

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