© Bild: Siemens NX
In etwa so soll der Bluthund aussehen.
 

Bloodhound SSC: Schneller als der Schall

Mit 1.609 km/h soll der Highspeed-Bolide einen neuen Landgeschwindigkeits-Weltrekord aufstellen.

30.07.2014 APA

Das Bloodhound Super Sonic Car – kurz Bloodhound SSC – soll das schnellste Auto der Welt werden. Mit 135.000 PS soll Bolide bis zu 1.000 mph (1.609 km/h) schnell werden und somit einen neuen Landgeschwindigkeits-Weltrekord aufstellen. Gelingt dies, ist der Bloodhound um rund 30 Prozent schneller als sein Vorgänger und bisheriger Rekordhalter, der Thrust SSC. Der Bloodhound konnte am Mittwoch in Wien besichtigt werden.

Rekordversuch für 2016 geplant

Derzeit wird das „Auto“ in Bristol zusammengebaut, im Sommer 2015 soll der erste Landebahntest in Großbritannien durchgeführt werden. Angepeilte Geschwindigkeit hier: 321 km/h. Nach Testfahrten in Südafrika im Sommer 2015 soll dann im Jahr 2016 der Weltrekord aufgestellt werden. Eine geeigneten Strecke habe man in der Wüstenregion Hakskeen Pan am Northern Cape von Südafrika gefunden, so Tony Parraman vom Bloodhound-Team. Diese Strecke erfüllt die Anforderungen: Sie ist zwölf Meilen (19,3 km) lang, zwei Meilen (3,2 km) breit und flach. Und damit der Rekordversuch des Boliden nicht beeinträchtigt wird, sind 315 Menschen damit beschäftigt, Steine aus dem Weg zu räumen.

Bloodhound SSC: 53 Mio. Euro Gesamtkosten

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich laut Parraman auf rund 42 Millionen Pfund (rund 53 Millionen Euro). Finanziert werde es vor allem von Sponsoren, aber auch Privatpersonen können sich mit einem Beitrag von zehn Pfund (12,64 Euro) am Rekordversuch beteiligen. Die britische Regierung habe lediglich das „Education Programm“ gefördert. Mit diesem begleitenden Programm wolle das Unternehmen das Technikinteresse von Schülern und Studenten wecken und fördern.

Trailer des Bloodhound SSC:

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