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Blaupause – Ferrari 488 Spider

Kein halbes Jahr nach der Präsentation des 488 GTB enthüllt Ferrari seinen neues Spider. Wir haben ihn erwartet – nur nicht in blau.

29.07.2015 Online Redaktion

Der neue Spider wird seine Weltpremiere auf der IAA im September feiern, Maranello möchte uns dennoch einen Vorgeschmack auf das geben, was uns erwarten wird. Angetrieben wird der offene 488 vom nun bereits gut bekannten Vierliter-V8 und seinen 670PS und er soll trotz der zusätzlichen Verdeckmechanik nichts an seiner Agilität und Performance eingebüßt haben.

Schneller als der F50: über 325km/h für den 488 Spider

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© Bild: Ferrari

Den Faltmechanismus hat der 488 Spider von seinem Vorgänger übernommen und so wiegt die Konstruktion nur 50kg, was die Waage am Ende auf 1525kg springen lässt. Den 760Nm der Biturbomotors merkt man die zusätzliche Last kaum an – auf 100km/h ist der Spider mit 3.0 Sekunden exakt gleich schnell, bis 200km/h muss er sich mit 8.7 Sekunden allerdings um ein paar Zehntel abhängen lassen. Bleibt die Höchstgeschwindigkeit: Über 325km/h gibt Ferrari an, was den F50 als bisher schnellsten offenen Ferrari vom Thron stößt.

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© Bild: Ferrari

Das Verdeck öffnet und schließt übrigens in 14 Sekunden. Wer es nicht ganz offen mag, den Klang der sorgfältig abgestimmten Inszenierung des neuen Motors aber genauer lauschen mag, der kann die Glasheckscheibe nach Belieben elektrisch absenken. Bei offenen Dach kann sie natürlich auch alleine hochgefahren und so als Windschott genutzt werden.

Steifer als der 458, so agil wie der Speciale

Aerodynamisch hat sich ebenfalls viel zum Vorgänger getan. Der Spider übernimmt beinahe sämtliche Änderungen des 488 GTB, nur bei der Motorabdeckung und dem Verdeckkasten, hat das Ferrari Centro Stile noch einmal Hand angelegt. Auch beim Chassis an sich hat sich viel im Vergleich zum Vorgänger getan. Durch eine verbesserte Konstruktion des Aluminium-Spaceframes konnte die Steifigkeit um über 20% im Vergleich zum 458 Spider gesteigert werden. Ein Wert, den man bereits im normalen 488 GTB erfahren konnte, unterschied sich dessen Agilität und Unmittelbarkeit beim Richtungswechsel doch kaum vom besonders sportlichen 458 Speciale.

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© Bild: Ferrari

Die neue, nun in zweiter Generation verbaute Driftwinkelkontrolle SSC2 ist beim Spider natürlich ebenfalls mit an Bord, genau wie das neue Infotainmentsystem. Was der Spider genau kosten wird, das verraten uns die Italiener noch nicht, es wird aber wohl eine ähnliche Blaupause, wie der Preissprung von 458 Italia zum 488 GTB.

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