Opel Insignia Bitter
Highclass-Tuning. Außen mit Knalleffekt, innen höchstwertig.
 

Bitter`s back

Erich Bitter drängt zurück ins Bewusstsein. Mit dem Opel Insignia.

12.10.2010 Online Redaktion

Um eines klar zu stellen: Bitter Automotiv war nie weg. Auskennern ist der Name Erich Bitter ein Begriff. Seit den 1970ern verpasst er eher bieder wirkenden Opel Modellen einen würzigen Anstrich. Die Technik blieb und bleibt gleich, lediglich die Optik wird aufgeputzt. Berühmt wurde er vor allem durch seine ersten beiden Modelle, den Bitter CD und das Bitter SC Coupé.

In den letzten 15 Jahren ist es um die Firma sehr still geworden. Das lag aber nicht an Untätigkeit, sondern schlichtweg daran, dass man Probleme mit dem Zulieferer hatte. 2004 präsentierte Bitter in Genf den CD2. Doch die australische GM-Tochter Holden strich einfach dessen Basismodell aus der Produktpalette. Damit gab es auch keinen neuen Bitter. 2007 kam der Bitter Vero. Doch ist eine Limousine mit 6,0-Liter V8 eben kein Auto, das nachhaltig das Straßenbild verändert – zehn Stück wurden seit Markteinführung verkauft.

Jetzt will Bitter wieder in größeren Stückzahlen denken. Der mittlerweile 77-Jährige Firmeninhaber hat sich des Opel Insignias angenommen, die Exterieur-Optik in eine andere Umlaufbahn geschossen und das Interieur auf ein Qualitätslevel weit über Mercedes und Audi gehoben.

Außen gibt es einen neuen Stoßfänger samt Grill, ein eigenes Bitter Logo ersetzt den Opel-Blitz, Halogen-Nebelleuchten sorgen für das entsprechende Nachtbild. Hinten gibt es einen Diffusor, zwei neue Auspuffrohre samt –blenden, einen Heckspoiler, sowie 20-Zoll Felgen. Das Gesamtpaket (die Elemente können nicht einzeln geordert werden), kostet in Österreich in etwa 30.000 Euro. Der Innenraum bekommt für den Preis eine feinste Lederausstattung und Holzzierleisten. Wer mehr will kann zusätzlich ein Interieurpaket (etwa 2.000 Euro) ordern und bekommt dann Alcantara für das Dach sowieso A-, B- und C-Säule.

Und so funktioniert es: wer sich einen neuen Opel Insignia kauft, kann bei ausgesuchten Händlern (die Präsentation läuft gerade, deswegen steht die endgültige Liste noch nicht fest) die Bitter-Pakete ordern. Das bedeutet, dass jeder Insignia so ausgestattet werden kann – unabhängig von der Motorisierung. Der Umbau dauert in etwa zwei Wochen.

Wer den Umweg über den Händler nicht gehen will, kann sich auch bei Bitter direkt einen Insignia kaufen. Für rund 70.000 Euro gibt es den gestylten Insignia mit Allradantrieb und 2,8-Liter V6-Motor (260 PS).

Mehr Bilder folgen in Kürze.

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