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Weil Geld eben doch glücklich machen kann.
 

Vorstellung: Bentley Continental

Natürlich werden auch diesseits der 200.000 Euro gute Autos gebaut.

16.12.2010 Autorevue Magazin

Der anglophile Chef weiß, wo’s langgeht. Franz-Joseph Paefgen, in, wenn man es recht bedenkt, enormer charakterlicher Spreizung gleichzeitig CEO von Bentley und Bugatti, kennt den kürzesten Weg zum Meer, kann von den schönsten Ausblicken berichten und von der wirtschaftlichen Zukunft des Oman, und wo das beste Auto steht, weiß er sowieso: Vor der Tür des schönsten Hotels dieses aufstrebenden Noch-Öl­landes, dessen gepflegte Straßen ausgesucht wurden, auf dass der neue Bentley Continental GT erstmals öffentlich drüberrolle.

Seit 2003 gibt es den Con­tinental in stetig zunehmender Variantenbreite. An der Grundkonzeption änderte sich hin­gegen nichts: immer das Beste. Größe, Gewicht und Auslegung verstellten dem Continental auch in seinen schärfsten Prägungen den Weg zum reinen Supersportler, und ­gerade diese Verstiegenheit war auch nie notwendig, ­obwohl man sich in Crewe ­darum bemühte, aus der Lehrmeinung heraus, dass man
tun muss, was man glaubt tun zu können. Zuletzt den GT ­Supersports.

Der neue GT jetzt legt sich Mäßigung auf mit 575 PS (15 mehr als der Vorgänger), komfortabler Straßenlage und dem Maximum an Luxusfeatures. Außerdem sind die Schaltpaddles nicht am Lenkrad, sondern fix montiert, woraus folgt, dass man schlagzeilenträchtige Rundenzeiten sowieso vergessen kann.

Die Skulptur des Autos ist schlichtweg beklemmend schön. Im Grunde identisch mit dem Vorgänger, ist die ­Karosserie etwas breiter geworden, vor allem aber zieht sich diese scharfe Kante von den vorderen Radkästen nach hinten und mündet in die ­ausgeprägte Heckflanke, so was gleichzeitig Einfaches wie ­Wirkungsvolles sieht die Welt nicht oft, und selten gehen Wucht und Anmut so harmonisch ineinander auf.

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