Mercedes-Benz B-Klasse stat voli
Nach sechs Jahren: eine neue B-Klasse.
 

Benjamin B.

Mit Sicken, Kanten und überhaupt viel Design kommt die neue B-Klasse.

30.08.2011 Online Redaktion

Der größte Sprung, den ein Modell je mit einem Generationswechsel gemacht hat. Dies und nicht weniger postuliert Mercedes für die neue B-Klasse. Argumentiert wird dies mit einer Reihe technischer Neuerungen, da wäre zunächst das Grundkonzept, das sich nunmehr von der Sandwich-Bauweise der A-Klasse verabschiedet (grad jetzt, wo die alternativen Antriebskonzepte auch tatsächlich kommen sollen) und damit mehr Platz schafft für die Passagiere. Mercedes spricht von einer Beinfreiheit, die sogar die einer S-Klasse übertrifft.

Auch neu sind die Vierzylinder-Turbomotoren mit Direkteinspritzung und 1,6 Litern Hubraum, die im B180 und im B200 zum Einsatz kommen und 90 kW (122 PS) bzw. 115 kW (156 PS) leisten. Das maximale Drehmoment liegt bei 200 (B180) bzw. 250 Nm und ist jeweils ab 1250 Touren verfügbar. Auch bei den Diesel-Triebwerken hat sich was getan, der 2,2-Liter-Motor, den wir aus quasi allen Modellreihen kennen, wurde weiterentwickelt, der Hubraum dabei auf 1,8 Liter verkleinert. Die Daten: B180 CDI mit 80 kW (109 PS) und 250 Nm ab 1400 Touren, B200 CDI mit 100 kW (136 PS) und 300 Nm ab 1600 Umdrehungen pro Minute. Erhältlich ist ab sofort auch ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Richtig aufgetrumpft wird naturgemäß bei den Assistenzsystemen, die nach und nach von den Topmodellen heruntersickern. Erhältlich sind nunmehr der adaptive Tempomat, eine Einparkautomatik, ein Toter-Winkel-Warner, ein „Attention Assist“ (Kaffeetasse im Display) und ein adaptives Scheinwerfersystem. Die Rückfahrkamera und die Sprachsteuerung wirken geradezu banal im Vergleich dazu. Auch das Pre-Safe-System, das das Fahrzeug auf einen bevorstehenden Unfall „vorbereitet“ und zum Beispiel alle Fenster schließt und die Gurte strafft, ist mit an Bord.

Kräftig überarbeitet wurde auch die Karrosserie, vor allem wurden viele Kanten auf das Blech gezeichnet. Man sieht der B-Klasse an, dass sie von innen nach außen konstruiert wurde, aber Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Richtig gelungen ist jedoch das Interieur, organische Formen kombiniert mit edlen Oberflächen und sehr sportlichen Lüftungsdüsen – hier hat Mercedes viel gelernt in den letzten Jahren. Auch nett: das Display fährt bei Bedarf aus dem Armaturenträger (bzw. in den Armaturenträger hinein, wenn man bei Nachtfahrten den LED-Zirkus etwas dimmen will).

Offiziell enthüllt wird der neue „Sports Tourer“ auf der IAA in Frankfurt, dann gibt es auch weitere Details zu Preisen und Ausstattung.

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