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Roboter- und Anlagenbauer Kuka rechnet mit einer hohen Auslastung für 2014
 

Autozulieferer rechnen 2014 mit guten Geschäften

Die große Nachfrage der Autobauer nach Material und Maschinen lässt viele Zulieferer auf ein erfolgreiches Jahr 2014 hoffen.

12.02.2014 APA

Dank der hohen Nachfrage der Autobauer nach Material und Maschinen rechnen die Zulieferer für das laufende Jahr mit guten Geschäften. Die Absatzflaute in Europa gleichen viele Autobauer und ihre Zulieferer in China, dem größten Pkw-Markt der Welt, und in den USA aus. Insgesamt wird in der Autobranche für 2014 ein Anstieg der weltweiten Verkaufszahlen erwartet. Auch in Europa, wo der Pkw-Absatz 2013 mit 11,85 Millionen auf den niedrigsten Stand seit 1995 fiel, mehrten sich zuletzt zaghaft Signale der Hoffnung.

Zulieferer peilen Gewinnsteigerungen an

Der Nürnberger Kabelproduzent Leoni peilt für das laufende Jahr einen Anstieg der Erlöse um rund 5 Prozent an, nachdem der Umsatz 2013 auf 3,92 Mrd. Euro geklettert war. Der zuletzt geschrumpfte Gewinn solle 2014 stärker wachsen. Der Augsburger Roboter- und Anlagenbauer Kuka verbuchte im Schlussquartal 2013 deutlich mehr Bestellungen seiner Hauptkunden aus der Autoindustrie, während der Auftragseingang insgesamt übers Jahr hinweg stagnierte. Der französische Zulieferer Faurecia, mehrheitlich im Besitz des Autobauers PSA Peugeot Citroen, setzt darauf, dass die Erholung der krisengeschüttelten europäischen Pkw-Märkte die eigene Marge 2014 weiter nach oben bugsiert. Der Konzern aus Nanterre bei Paris, der neben Sitzen und Abgaskontrollsystemen auch Außenteile wie Stoßstangen und Heckklappen sowie Innenraumzubehör wie Türen, Armaturen und Zierleisten herstellt, verdankt seine jüngsten Zuwächse bei Umsatz und Gewinn vor allem den gut laufenden Geschäften in Asien. Im krisengeschüttelten Europa strich Faurecia hunderte Stellen.

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  • Ravenbird

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