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Mercedes Generation EQ: Eigene Elektro-Submarke

Daimler verfolgt bis 2025 ein ehrgeiziges Ziel und die Mercedes Generation EQ ist der Startschuss dafür. Es handelt sich dabei um eine eigene Submarke.

29.09.2016 Press Inform

2007 war Daimler mit dem Smart Fortwo Electric Drive flott dran, verlor jedoch dann etwas den Anschluss in Sachen Elektroantrieb. Insbesondere die Mercedes B-Klasse wurde kaum als echtes Elektromobil wahrgenommen und war so keine echte Konkurrenz für BMW i3, Nissan Leaf, Renault Zoe, VW E-Golf oder gar ein Tesla Model S. Das soll sich unter dem Dach einer neuen Submarke EQ ändern. Wie vor Jahren BMW mit seinem Project-i und den Erstlingen i3 / i8 wollen die Stuttgarter die hauseigene Elektromobilität unter eine eigene Dachmarke heben und ihm so im Konzern eine ähnliche Eigenständigkeit wie AMG, Maybach oder Smart geben.

Mercedes Generation EQ, der Beginn einer elektrischen Offensive

Transportmittel für den neuen Markenableger mit der Bezeichnung „EQ“ ist auf dem Pariser Automobilsalon die Studie des Mercedes Generation EQ, ein rund 4,70 Meter langer SUV mit klassischen Proportionen. Dimensionen und Bodengruppe zeigen Ähnlichkeiten zum 4,66 Meter langen Mercedes GLC, der im kommenden Jahr auch mit einem Wasserstoffantrieb kommen wird. Das Serienmodell des Mercedes Generation EQ dürfte jedoch frühestens Ende 2018 oder erst Anfang 2019 starten. Bis zum Jahr 2025 sollen mindestens zehn Elektromodell verschiedenster Dimensionen automobile Realität werden sollen; darunter zwei bis drei Modelle von Smart, die in Paris gleich mit drei Elektroversionen an den Start gehen.

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© Bild: Werk

Mit Materialmix zum Erfolg?

Anders als BMW mit seinem elektrischen i3 und dem hybriden i8, hat Mercedes seine Elektroantriebe nicht zwangsläufig an kostspieliges Karbon geknüpft. Die speziell für zukünftige Elektromobile entwickelte Plattform ist skalierbar und für unterschiedlichste Fahrzeugmodelle einsetzbar. Radstand und Spurweite lassen sich dabei ebenso anpassen wie andere Systemkomponenten wie auch das im Boden verbaute Batteriepaket. Die Fahrzeugstruktur baut ähnlich wie bei aktuellen Serienmodellen auf einen Materialmix aus Stahl, Aluminium und Karbon, um die Anforderungen an Leichtbau, Stabilität und Kosteneffizienz zu vereinen.

Leistung und Reichweite

Das Akkupaket des Mercedes Generation EQ wird Kapazitäten von bis zu 70 kWh haben und die beiden Elektromotoren des Allradlers werden mit bis zu 300 kW / 403 PS Leistung versorgt. Die maximale Reichweite soll bei 500 Kilometern liegen. Das Design ist innen wie außen auf das notwendige beschränkt. Karosseriefugen fallen kaum auf; zudem fehlen dem viersitzigen SUV Details wie Türgriffe oder Außenspiegel.

  • Georg

    Dieses Auto schafft mit 70kWh nur dann 500km wenn es im NEFZ-Schneckentempo fährt.

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