Autojahr 2012 Best of 2012
Jetzt haben BMW-Fahrer mehr Kofferraum als Freizeit.
 

Autojahr 2012 – September (1)

Der Spätsommer beginnt mit guten Nachrichten.

01.01.2012 Autorevue Magazin

Ford B-Max
Ein neues Raum- und Türkonzept von Ford.

Am Heck ist der B-Max mit dem C-Max verwandt, vorne hingegen zeigt er Fords neue Designsprache: Der Kühlergrill dominiert, das Logo rutscht nach oben, die Scheinwerfer nähern sich der A-Säule. Die wesentliche Neuerung des ­B-Max aber liegt in seinem Türkonzept: Hinten gibt’s Schiebetüren, die ­B-Säule entfällt, man darf das als Kampfansage an den Opel Meriva werten. Immerhin wird auch der B-Max ein Stückerl über vier Meter lang sein. Über die Motorenpalette ist immerhin schon bekannt, dass ein neuer EcoBoost-Benziner mit drei Zylindern, einem Liter Hubraum, Start-Stopp-System und sehr niedrigem Verbrauch kommen wird. Neben weiteren ­Diesel- und Benzinmotoren, selbstverständlich.

Was er ist: Erster Van ohne B-Säule, aber mit hinteren Schiebetüren für beste Zugänglichkeit des Fonds. Was er kann: Fords Van-Angebot nach unten (Länge: gut vier Meter) abrunden und dabei den Fusion vergessen machen. Was er kostet: Der Preis wird auf Augen­höhe mit jenem des Opel Meriva liegen, Einstieg also bei rund 18.000 Euro.

BMW Dreier Touring: Der Dreier für die dynamische Freizeitgesellschaft. Was er kann: Dank 5 cm mehr Länge deutlich mehr Laderaum bieten als der Vorgänger. Und durch sehr offensives Motoren-Downsizing (auch Dreizylinder!) weniger verbrauchen. Was er kostet: ab ca. 33.000 Euro, dezente Preissteigerung zum Modellwechsel mitgerechnet.

Subaru Impreza:
Subarus neuer Kompakter. Was er kann: Das Design zitiert den Vorgänger, bei gleichen Maßen sorgen aber der längere Radstand und die größeren Türen für besseres Raumgefühl. Den Antrieb übernehmen tradi­tionell wieder Diesel- und Benzin-Boxermotoren. Was er kostet: rund 20.000 Euro aufwärts.

Mercedes CLS Shooting Brake
Wenn sich Coupéfahrer einen Kombi wünschen.

Die Kategorie ist nicht neu, sie wurde nur einige Jahrzehnte lang vergessen: Coupés mit Laderaum kamen in den 60ern und 70ern vor allem aus England, jetzt legt Mercedes dieses Fahrzeugkonzept wieder auf. Die perfekte Basis dafür liefert der CLS, als viertüriges Coupé ohnedies eine mutige Kategorie. Jetzt kommt der üppigere Kofferraum, das Heck bleibt dank sehr auffällig abfallender Dach­linie dennoch sportlich, die Front mit ihren SLS-Zitaten sowieso. Technik: wie im CLS Coupé, also 204 bis 525 PS.

Was er ist: Ein Coupé als Kombi, oder umgekehrt. Was er kann: Sportliches Ambiente mit Laderaum verbinden. Für jene, die mehr auf ihren Stil achten müssen denn aufs Geld. Was er kostet: Ab rund 75.000 Euro, schätzungsweise.


Jaguar C-X16:
Schnell und schön. Punkt. Was er kann: Das Design erklärt sich von selbst, die Technik auch: Vom Hybridantrieb der Studie bleibt für die Serie der 3,0-l-Kompressor-Sechszylinder (380 PS), spätere Elektro-Unterstützung nicht ausgeschlossen. Was er kostet: Das wüssten alle gerne. Wir tippen auf rund 80.000 Euro.

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