Autojahr 2012 Best of 2012
Es wird ein heißer Winter.
 

Autojahr 2012 – November

Von wegen „kalte Jahreszeit“. Der November 2012 wird heißt.

04.01.2012 Autorevue Magazin

Honda CR-V
Hochsitz und Sparsamkeit sind kein Widerspruch.

Da sich bei den angesagten SUVs das Kaufverhalten zusehends Richtung kom­paktem Gerät verschiebt, kommt die Neuauflage des CR-V gerade recht. Die ­Karosserie ist verglichen zum Vorgänger besonders an der Front homogener ­gestaltet, eine abgesenkte Dachlinie verbessert die Aerodynamik, verschiedene Leichtbaumaßnahmen reduzieren das Gewicht. Die auf der LA-Motorshow präsentierte US-Version wird noch einmal für den europäischen Markt überarbeitet (Stichwort: Fahrwerk) – gebaut wird der CR-V im englischen Swindon. Während die Amis ausschließlich mit einem 2,4-Liter-Benziner mit 185 PS vorliebnehmen müssen, rechnen wir hierzulande mit der Adaptierung des konzernbekannten 2,2-Liter-Turbodiesels mit 150 bis 180 PS, der eben für den neuen Civic auf den letzten Stand gebracht wurde und dort mit Laufkultur und cremigem Antritt gefällt.

Was er ist: Ein SUV in vernünftigen Abmessungen. Was er kann: Motoren noch nicht fix, man darf vom bekannten 2,2-l-Diesel ausgehen. 2- und 4-WD-Versionen. Was er kostet: ab ca. € 29.000,–.

Autojahr 2012 Best of 2012

Opel Corsa SUV: Frischer Gegner für Skoda Yeti und Nissan Juke. Was er kann: Geräumiger, leicht hochgestellter Kleinwagen auf Basis des Opel Corsa – auch mit Allradantrieb zu haben. Was er kostet: ab € 18.000,–.

Renault Zoe: Renaults viertes rein elektrisch ­betriebenes Serienauto. Was er kann: Eigenständiger Elektro-Kleinwagen mit einer Reichweite von deutlich über 100 km. Was er kostet: ab € 23.000,–, Batteriemiete ca. € 80,–/Monat.

Lamborghini Sesto Elemento
Top-Performance durch Alu und Kohlenstofffaser.

Um herausragende Fahrleistungen darzustellen, ist mitunter auch eine mächtige Dimensionierung der Bauteile notwendig. Das macht Supersportwagen generell relativ schwer. Lamborghini versucht durch exzessive Verwendung von ­Kohlenstofffaser das Gewicht des Sesto Elemento unter 1000 Kilogramm (exakt 999) zu drücken. Bei den angegebenen 570 PS ­ergibt sich sodann das sensationell niedrige Leistungsgewicht von 1,75 PS/kg. Selbst­verständlich inklusive Allradantrieb. Das lässt aber andere ­Parameter auszucken. Die Stückzahl nach unten, den Preis nach oben. Die Rede ist von 20 Exemplaren, die gebaut werden sollen.

Was er ist: Sportwagen der Superlative. Was er kann: Berserkerische Fahrleistungen, etwa 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden – wenn’s der Fahrer auch derreitet. Was er kostet: € 1.500.000,–, so viel muss einem ein Technologieträger einfach wert sein.


Mercedes GL:
Schon fast zu groß für Österreich. Was er kann: Mit sieben Sitzen und Allradantrieb ­gegen ­Aufpreis eher schon ein Großfamilienkombi als ein Geländewagen. Supersaubere Motoren! Was er ­kostet: ab € 95.000,–.

Mitsubishi Outlander:Kompakter Alleskönner. Was er kann: ­Benzin, Diesel, Allrad­antrieb. Einstiegsmodell mit Frontantrieb. Ab 2013 auch mit Plug-In-­Hybrid und 80 km elektrischer Reichweite. Was er kostet: ab € 24.000,–.

Audi R8 E-Tron: Kleinserie des Elektro-Sportlers. Was er kann: 230 kW (313 PS). Sollte diverse Rekorde des Tesla pulverisieren. Was er kostet: jenseits von € 200.000,–.

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