Autojahr 2012 Best of 2012
Mazdas Muskelspiel.
 

Autojahr 2012 – Dezember

Dezember 2012 – Dann ist ja fast schon wieder Weihnachten.

05.01.2012 Autorevue Magazin

Seat Leon
Was heißt eigentlich Golf auf Spanisch?

Dichte Modelloffensive in der VW-Gruppe: Nach Audi A3 und VW Golf folgt gleich noch der Seat Leon, basierend auf dem Siebener-Golf. Hier wird schon die neue Idee vom Modularen Querbaukasten umgesetzt, eine weitere Zündstufe in der Gleichteile-Strategie bei der Herstellung. Leicht wird es der Leon nicht haben ob der potenten Verwandtschaft. Deshalb gibt man ihm auch einige gepfefferte Charaktermerkmale mit. Mut ist ja weder beim Golf noch bei Audi ein besonderer Wesenszug, weshalb man bei Seat folgerichtig mit etwas schärferem Design kontert. Es ist Seat in letzter Zeit ja recht gut gelungen, aus der langweiligen Ecke heraus langsam an Profil zu gewinnen und das Publikum mit eigenen Ideen anzusprechen. ­Spannend wird, ob man auch im Innenraum eine klare Abgrenzung zur Konkurrenz aus dem eigenen Haus zustande bringt.

Was er ist: Golf-Abkömmling mit Bügelfalte. Was er kann: Praktisch alles, was ein Golf auch kann, nur anders, manche sagen schöner. Was er kostet: ab € 15.000,–

Audi R8: Facelift für den Supersportwagen für Sensible. Was er kann: Exzellente Performance, trotzdem völlig entspannt zu fahren. Was er kostet: ab € 150.000,–.

Opel Junior: Direkter Gegenspieler des VW up! Was er kann: Genretypischer Kleinwagen, den es später auch elektrisch und als Hybrid geben wird. Was er kostet: ab € 9.990,–.


Skoda Mission L:
Missing Link zwischen Fabia und ­Octavia. Bunte Mischung aus dem VW-Bau­kasten zu einem besonders günstigen Preis. Was er kostet: ab € 14.000,–.

Seat Toledo: Familienlimousine auf Basis des VW Jetta. Was er kann: Entspricht in seinen Dimen­sionen in etwa dem Seat Exeo. Was er kostet: ab € 20.000,–.

Mazda 6
Eine ausgewachsene Limousine mit athletischem Auftreten.

Diese Konzeptstudie vom Autosalon in Tokio heißt Takeri und gibt uns eine ziemlich schlüssige Ahnung davon, wie der kommende Nachfolger des Mazda 6 aussehen wird. Bekanntlich hat Mazda ­seiner neuen Designlinie einen eigenen Namen verpasst und eine Philosophie gleich dazu: Kodo – Soul of Motion. Also: Nach dem kompakten SUV namens CX-5, das im März kommt, folgt dann auch der Mazda 6 diesem Schnittmuster, das ziemlich ambi­tioniert wirkt. Eine Vielfalt an Kanten und Flächen wechseln einander ab, das soll für optische Spannung sorgen.

Was er ist: Mittelklasseklassiker mit Pfiff. Was er kann: Solide fortschrittliche ­Technik in Diesel und Benzin unter frischem, kantigem Design. Was er kostet: ab € 26.000,–.

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