Autojahr 2012 Best of 2012
Stückzahlbringer?
 

Autojahr 2012 – April

Endlich ist die Zukunft da: Insight, Volt und – quasi als Ausgleich – der ML 63 AMG.

28.12.2011 Autorevue Magazin

Peugeot 208
Effizienz und Premium-Ambiente sollen für Erfolg bürgen.

Peugeot ist bei den Kleinwagen eine große Nummer – erinnert man sich an die ­Dauerbrenner 205 und 206 (den es immer noch zu kaufen gibt!). Damit die Spannung nicht verloren geht, hat man sich für den 208 viel vorgenommen. Entgegen dem üblichen Wachstum der Mitbewerber wird der 208 kleiner als sein Vorgänger: Trotz um sieben Zentimeter reduzierter Außenlänge soll er fünf Zentimeter mehr Knie­freiheit für die Fond­passagiere sowie einen um 15 Liter vergrößerten Kofferraum ­bieten. Auch das ­Interieur soll einen deutlichen Schritt Richtung Premium machen. Motorseitig stand Effizienz ganz oben im Lastenheft: Nicht weniger als fünf Diesel­motoren soll es geben, von denen keiner mehr als 99 g CO2 ausstößt, die ­Einstiegsversion gar nur 87 g, was 3,4 l/100 km entspricht. Bei den Benzinern gibt es eine neue Dreizylinder-Motorengeneration, die wir auch bei BMW wiederfinden werden.

Was er ist: Clever und smart dank Verzicht auf Größenwachstum. Was er kann: Fünf Diesel­varianten und zwei Benziner, allesamt auf Effizienz gebürstet. Was er kostet: Wir erwarten einen Einstiegspreis von knapp unter 12.000 Euro.

Porsche Boxster: Der Einstiegsporsche mit Cabrio-Mehrwert. Klassisch mit Stoffdach ausgerüstet. Was er kann: Zwei Sechszylinder-Boxermotoren mit Direkteinspritzung, Start-Stopp-Automatik. Auch über einen Einstiegs-Vierzylinder mit Turboaufladung wird gemunkelt. Was er kostet: Vermutlich ein bissl mehr als der Vorgänger, also rund 60.000 Euro.

Honda Insight:
Der Hybrid von Honda, dem man es auch von außen ansieht. Was er kann: Unter 100 g CO2 emittieren. Überarbeitungen von Antrieb (CVT-Getriebe) und Klimaanlage machen’s möglich. Weiters: bessere Innenraumanmutung, geschmeidigeres Fahrwerk. Was er kostet: Auch nach dem Lifting sollten immer noch 19.990 Euro als Einstieg am Preiszettel stehen.

Chevrolet Volt:
Ein Elektroauto mit Range-Extender. Was er kann: Maximal 80 km rein elektrisch zurücklegen, erst dann wird der Benzinmotor angeworfen, der die Akkus unterwegs lädt. Damit gehen sich bis zu 600 Kilometer am Stück aus. Was er kostet: 41.950 Euro, die nach einem Blick auf die Ausstattungsliste schnell günstiger aussehen.

BMW Active hybrid 5: Hybridversion des ewigen 5ers. Was er kann: Nach BMW-Interpretation geht es beim Hybriden zuerst um Performance, dann um Effizienz: Ein 306 PS starker Biturbo-R6 gibt gepaart mit einem 55-PS-Elektromotor eine Gesamtleistung von 340 PS, letzterer ermöglicht aber auch rein elektrisches Fahren. Was er kostet: ca. 85.000 Euro.

Seat Ibiza: Seats Beitrag bei den Kleinwagen, in der Mitte seines Lebensabschnitts dezent geliftet. Was er kann: Vom vernünftigen 60-PS-Benziner bis zum 180-PS-Cupra, bei den Dieseln von 75 bis 143 PS äußerst flächendeckend aufgestellt. Zwei- und Viertürer, Kombi gibt es obendrein. Was er kostet: ab rund 12.000 Euro.

Mercedes ML63 AMG: Überdrüber-Stern-SUV mit scharf. Was er kann: Selbes Kürzel wie beim Vorgänger, jedoch anderer Motor: Jetzt mit 5,5-Liter-­Biturbo-V8 und 525 PS, die mit Performance-Pack auf 557 ausbaufähig sind. Heißt: 4,8 (mit Pack 4,7) sec auf 100. Aktivfahrwerk serien­mäßig. Was er kostet: ab 135.900 Euro.

Opel Combo: Ein Van, dessen Tugenden sich vom Familienauto Richtung Nutzfahrzeug beliebig verschieben lassen. Was er kann: Wer genau ­hinsieht, wird die Verwandtschaft zum Fiat ­Doblò erkennen. Diesel, Benziner und Erdgas-Motoren. Was er kostet: Opel verspricht eine ­„attraktive Positionierung“.

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