Eingeschneite Neuwagen von Opel auf einem Parkplatz
Der Automarkt erwacht aus dem Winterschlaf
 

Automarkt befindet sich auf Rekordjagd

Insgesamt werden an die 71 Millionen Autos von 16 Konzernen verkauft werden, ein Plus von 3,5 Prozent zum Vorjahr.

12.11.2013 APA

Europa kämpft noch mit der Absatzkrise, doch einer Studie zufolge werden 2013 so viele Autos wie noch nie verkauft werden. Die 16 weltweit aktiven Konzerne werden nach der Prognose in diesem Jahr etwa 71 Millionen Fahrzeuge absetzen, rund 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Center of Automotive Management (CAM) am Dienstag in Bergisch Gladbach mit. Für das kommende Jahr geht das CAM von einem leicht verlangsamten Absatzplus von rund 3 Prozent auf 73 Millionen aus.

Kopf-an-Kopf-an-Kopf-Rennen

Die Untersuchung auf Basis der Zahlen der ersten drei Quartale 2013 zeigt auch: Der Dreikampf an der Absatzspitze war noch nie so eng wie 2013. Vor dem letzten Quartal liege Toyota nur hauchdünn vor der Opel-Mutter General Motors und dem Volkswagen Konzern.

Toyota knapp vor GM

Nach der Prognose dürfte Toyota das Kopf-an-Kopf-Rennen im Gesamtjahr mit 9,75 Millionern Autos nur ganz knapp vor GM (9,70 Mio.) für sich entscheiden. Volkswagen bleibt demnach mit rund 9,6 Millionen Autos auf Rang 3 – wegen der Marktschwäche in Europa und seinen Absatzproblemen in den USA. 2014 könnten die drei Branchen-Riesen allesamt erstmals die Absatzschwelle von 10 Millionen verkauften Autos überschreiten. Volkswagen hätte damit eines seiner für 2018 gesteckten Ziele bereits vier Jahre früher erreicht.

PSA und Nissan verlieren

Zu den globalen Absatzverlierern gehören erneut der PSA-Konzern (Peugeot-Citroën; -8,0 Prozent) sowie die Allianzpartner Nissan (-2,3 Prozent) und Renault (-0,3 Prozent).

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