500 Newtonmeter ist er stark
500 Newtonmeter ist er stark
 

Auf leisen Sohlen: Der Peugeot 508 SW Blue HDi 180 SST Allure

Mit dem neuen 508 SW will Peugeot ein Statement im Flottengeschätz setzen. und bringt dafür ein Auto mit durchzugsstarkem Motor, hohem Alltagsnutzen und ein gefälligem Design auf den Markt.

26.11.2014 Press Inform

Der Peugeot 508 SW Blue HDi 180 SST Allure macht einen vielversprechenden Eindruck: Er sieht gut und vor allem groß aus, er benötigt nut 4,6 Liter auf 100 Kilometer und transportiert bis zu 1.598 Liter Gepäck. Der aufgefrischte Peugeot 508 SW ist auf dem Markt angekommen und stellt sich nun den Flottenkonkurrenten aus dem Hause Audi, BMW und Mercedes. Dank des Zusammenspiels seines 180 PS starken Dieselmotors und des neuen Sechsgang-Automatikgetriebes fährt er zumindest antriebsseitig auf der richtigen Spur. Dass bei den Franzosen der 2,0 Liter Turbodieselmotor das Ende der Leistungs-Fahnenstange bedeutet, ist für PS-Junkies zwar schade, doch reicht die zur Verfügung stehenden Leistung und das bis zu 400 Newtonmeter starke Drehmoment völlig aus. Nicht zuletzt die beiden durchdrehenden Vorderräder unterstreichen diese These, denn Allradantrieb hat der Franzose im Vergleich zur Konkurrenz nicht im Angebot.

500 Newtonmeter ist er stark

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Helfer im 508 SW

Dafür, dass nicht alle 10.000 Kilometer ein neuer Satz Reifen montiert werden muss, sorgt allenfalls die Traktionskontrolle. Bei feuchtem oder herbstlich belegtem Untergrund stößt aber auch sie an ihre Grenzen. Es wird daher Zeit für Allrad. Dass die Fahrt in einem 508 SW sicherer als je zuvor wird, dafür sorgen neue Helfer wie der Toter-Winkel-Assistent oder die Rückfahrkamera. Neben den bequemen Sitzplätzen, die insgesamt für bis zu fünf Personen ausreichend dimensioniert sind, spricht vor allem die theoretische Reichweite von bis zu 1.565 Kilometern für sich. Der Peugeot muss zwar rund 100 Kilometer eher an die Zapfsäule als ein Audi A6 Avant 2.0 TDI ultra, ist aber auch deutlich billiger.

Peugeot 508 SW 2.0 (113)

 

Manko: Früher 6. Gang

Das sehr frühe Hochschalten des Sechsgang-Automatikgetriebes kann schon einmal zum Problemfall werden. Wenn eine Landstraße mit ruhigen 80 Kilometern pro Stunde gefahren wird und die Automatik sich für den spritsparenden Sechsten Gang entscheidet, wummert eine tiefe Frequenz durch den Innenraum, die auf langen Strecken nervt. Da helfen auch die schallverstärkten Fensterscheiben nichts mehr. Das Einzige, was die Schwingungen im Cockpit auf ein normales Niveau herunterfahren lässt, ist ein Runterschalten in den Fünften Gang. Vereinfacht wird dies durch das Einlegen des Sportmodus, der zwar für eine eher sportliche, aber in diesem Falle angenehmere Getriebenutzung steht. Was nicht heißt, dass es in diesem Modus beim komfortabel gefederten Peugeot auch auf der Autobahn sportlich zur Sache geht.

Peugeot 508 SW 2.0 (118)

 

213 km/h Spitze?

Der Wille, die auf dem Papier stehende 213 km/h-Höchstgeschwindigkeit tatsächlich zu erzwingen, wird ab Tempo 160 stark reduziert. Denn dann geht dem 8,8 Sekunden von 0 auf 100-Sprinter allzu schnell die Luft aus. Das macht aber gar nichts, sondern wird im Zweifel die bis zu drei Fondpassagiere sogar eher erfreuen. Denn so sind sie in der Lage, stress- und angstfrei die Aussicht aus dem riesigen Panorama-Glasdach zu genießen. Gleichzeitig kann man auch die Ruhe im Innenraum genießen, die bei defensivem Autobahntempo in der korrekten Drehzahl hervorragend ist. Diese Ruhe lässt sich jäh unterbrechen, wird im Stillstand bei eingelegtem Fahrmodus D die Fahrertür geöffnet.

Dank an press-inform

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  • kein0815auto

    Ist aus der Redaktion mal jemand mit einem DSG-geschalteten Diesel aus dem Wolfsburger Konzern mit den oben genannten 80 km/h unterwegs gewesen? – Gleiches Geräusch-Phänomen: Dröhnt und wummert. Wird dort nur nicht erwähnt. Traurig.

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