Nissan GT-R Exterieur Statisch Front
Mehr Leistung, weniger Verbrauch, verbesserte Aerodynamik.
 

Auf dass die Welt erbebe

Der GT-R, Nissans Playstation Racer, kriegt noch mehr Power.

17.12.2010 Online Redaktion

Drei Jahre ist es her, da erschütterte Nissan die Welt der ambitionierten Sportler mit dem GT-R, der kurz nach seinem Erscheinen die Konkurrenz gnadenlos richtete. 485 PS, 588 Newtonmeter, Allradantrieb, Elektronik bis zum Abwinken und ein Bordcomputer, der in Zusammenarbeit mit Sony entstand – Stichwort: Gran Tursimo 5.

Zeit für eine Überarbeitung, man will ja weiterhin das Maß der Dinge bleiben. Durch Modifikationen am Ladedruck, den Ventilsteuerzeiten und der Zusammensetzung des Benzin-Luft-Gemisches sowie Änderungen an der Aerodynamik konnte der Verbrauch gesenkt werden – 8,5 Kilometer pro Liter schafft der überarbeitete GT-R jetzt. Eine Angabe, die sich auf den japanischen Fahrzyklus, den 10-15 Modus bezieht und hierzulande erst noch einmal neu getestet werden muss. Um diesen Wert auch einhalten zu können spendierte man dem Doppelkupplungsgetriebe einen Save-Modus. Gleichzeitig wurde die Leistung des V6-Biturbo auf 530 PS und 612 Newtonmeter gesteigert.

Auch in Sachen Straßenlage tat sich was. Wenn auch nur im homöopathischen Bereich. An der vorderen Radaufhängung wurden an den Federraten, Stoßdämpfer und Stabilisatoren nachgebessert. Die Erhöhung des Nachlaufwinkels soll die Fahrstabilität erhöhen. An der Hinterachse wurde die Höhe des Rollzentrums verringert, um die Traktion der Reifen zu erhöhen. Die Reibung innerhalb der Stoßdämpfer wurde minimiert und die Bremsscheiben überarbeitet. Der Überarbeitete Nissan GT-R kommt im Februar 2011 auf den Markt.

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