Der Audi prologue zeigt uns die Richtung der Design-Reise.
Der Audi prologue zeigt uns die Richtung der Design-Reise.
 

Veränderung muss her, der Audi prologue

Die Namenswahl des Audi prologue ist natürlich kein Zufall. Als Vorwort, also Vorreiter einer neuen Designgeneration ist diese Studie zu verstehen.

19.11.2014 Press Inform

Zum Audi Prologue Avant

Es spricht schon für eine Marke, wenn sie auf den ersten Blick zu erkennen ist, jedoch kann es auch dazu führen, dass sich Langeweile breit macht. Der Audi prologue soll diesen Umstand bei der VW-Tochter ändern. Der neue Designchef Marc Lichte zeigt mit der Los-Angeles-Studie des prologue wohin die Design-Reise künftig gehen wird. Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg bringt es auf den Punkt: „Seit seinem Wechsel zu Audi hat Marc Lichte eine Design-Offensive gestartet.“_Audi-prologue-(102)

Die Präsentation des Audi prologue

Dass sich bei dieser Offensive auch Hilfe aus Hollywood geholt wird, dürfte bei der lokalen Nähe zur Filmindustrie dieser Tage in Los Angeles nicht wundern. So führt Filmstar Abigail Leigh Spencer durch den Premierenabend. Als Ulrich Hackenberg und Marc Lichte voller Emotionen mit ihrer Rede zum Ende kommen, fällt der Vorhang. Zum Vorschein kommt ein betont elegantes Coupé, gespickt mit Zukunftstechnologien._Audi-prologue-(103)

Neues, frisches Design

Besonders markant ist der stärker in die Breite gezogene Kühlergrill, die ausstehenden Radhäuser an allen vier Ecken und das angepfeilte Heck. Unter letzterem befindet sich ein Diffusor, der sich bei etwa 120 Kilometern pro Stunde automatisch absenkt und somit für ein effizienteres und dynamischeres Fahren sorgt. Doch das ist nicht das Einzige, was am Hinterteil des Audi auffällt: Die Heckscheibe wölbt sich konkav nach innen, so dass zum einen ein geschlossener Fahrgastraum ermöglich wird und zum anderen ein komfortable Belade gewährleistet ist. Der Tankdeckel verschwindet per Fernbedienung in der C-Säule.

_Audi Prologue la auto show 2014 12

Video: Der Audi prologue stellt sich vor

Audi prologue Antrieb

Doch nicht nur die Außen- und Innenansicht sorgt für Aufsehen. Ulrich Hackenberg verrät: „Wenn ich Autos entwickle, dann sind sie sportlich und schnell.“ Unter diesem Motto wurde dem Konzeptfahrzeug ein vier Liter großer TFSI-Motor mit 605 PS und einem maximalen Drehmoment von 750 Newtonmetern verpasst. Unter dem Blech, jedoch im Cockpit sind die meisten Innovationen zu erleben. Vor allem eine hat es dem technikbegeisterten Hackenberg angetan: Das hauchdünne, biegsame OLED-Display in der Mittelkonsole. Beim Starten des Autos richtet sich das flexible Display auf. Und auch die Tatsache, dass der Beifahrer auf seiner Seite zum Beispiel ein Restaurant aussucht, und dieses Informationspaket wie bei einem Smartphone zum Fahrer wischt, erfreut jeden Technikfan. Bleibt abzuwarten, was das Audi-Gespann aus Lichte und Hackenberg in die Serie des neuen Audi A8 retten kann, der 2016 kommt. Und nicht nur die beiden träumen von einem Luxuscoupé mit Namen A9.

Dank an press-inform

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  • pro74

    Neue Designgeneration? Seit gut 15 Jahren der x-te Aufguss von „Kampfjet mit LKW-Grill“, gääähn. Hauptsache die Furchenprinzen und Möchtegerns greifen wieder fleißig zu.

  • FPeda

    Die Formgebung vom Heck erinnert mich sehr stark an den letzten Audi A6 (C6 Serie). Vor allem die obere Kofferdeckel-Kante und der Stoßfänger. Das wirkt nun wieder viel geradliniger und eleganter als das „abgehackte“ Heck, z.b. der aktuellen A6 Serie. Vorne passiert eher das Gegenteil…

  • michi

    Audi hald… Eh hübsch aber wo ist neu?

  • Samuel

    Mischung aus Mercedes S-Coupe (von schräg hinten), Citroen C6 (Heckscheibe) und von vorne Ford Mustang mit Singleframe.
    Was nicht heißt das es mir nicht gefällt..

  • astso

    Veränderung – nicht viel zu erkennen!
    Kennt man den Audi A1, kennt man bei Audi jedes andere Modell, nur halt größer.

  • Der Schwedenkönig

    Abgesehen von der aufgerissenen Fresse mag ich das Audi-Karosseriedesign sehr: Schlicht, ruhig, ausgewogen.
    Keine peinliche Effekthascherei wie bei den beiden Hauptkonkurrenten.

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