An einem Auto von Audi wird mittels Roboterarmen gerabeitet
Audi und ADI arbeiten künftig gemeinsam
 

Audi und Analog Devices – Gemeinsame Innovationen

ADI wird Audi mit wegbereitenden Technologien beliefern

10.06.2013 APA

 

Audi hat Analog Devices Inc. (ADI), im Rahmen seines Progressive Semiconductor Program (PSCP), als künftigen strategischen Partner ausgewählt. ADI ist ein weltweit führender Anbieter im Bereich der Hochleistungs-Signalverarbeitungstechnologie. Das PSCP stärkt die Beziehungen zwischen Audi und ausgewählten Halbleiterherstellern, um deren Beitrag für die Zuverlässigkeit und Funktionalität künftiger Autos zu steigern.

 

Vorhaben von ADI und Audi

ADI wird Audi mit wegbereitenden Technologien beliefern und damit die Zielsetzung des Automobilherstellers unterstützen, die innovativsten und attraktivsten Fahrzeuge auf dem Markt anzubieten. Die von ADI beigesteuerten Technologien ermöglichen eine optimierte System-Partitionierung vom Sensor bis zur Signalaufbereitung, gestützt auf Digitalisierung und Signalverarbeitung im Antriebsstrang, in Sicherheits- und Infotainment-Systemen.

 

Langfristige Zusammenarbeit geplant

„Das Know-How und das Portfolio von ADI im Bereich der Hochleistungs-Signalverarbeitung, aber auch die kreative Energie des Unternehmens und seine unablässige Fokussierung auf neue Funktionen und Innovation waren ausschlaggebend dafür, dass ADI ein klarer Kandidat für die langfristige strategische Zusammenarbeit im Rahmen unseres Progressive Semiconductor Program (PSCP) war“, betont Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik und Elektronik bei Audi, und ergänzt: „Indem wir unseren Kunden zugeschnittene, innovative und kosteneffektive Lösungen bieten, werden wir gemeinsam neues Terrain erobern.“

 

Wachsende Nachfrage nach Halbleitern

Die Meldung spiegelt die wachsende Nachfrage nach Halbleitern seitens der Automobilindustrie wider. Vor dem Hintergrund der ständig zunehmenden Komplexität der auf Halbleitern beruhenden Anwendungen gibt die Kooperation beiden Unternehmen die Möglichkeit, gemeinsam effektiver an der Entwicklung von Autos zu arbeiten, die umweltfreundlicher, sicherer und komfortabler sind und gleichzeitig den weltweiten Vorschriften und Gesetzen entsprechen.

 

Reaktion von Analog Devices

Robbie McAdam, Executive Vice President, Strategic Business Segments Group, Analog Devices, Inc, sagt zu der Zusammenarbeit: „Wir fühlen uns geehrt, von Audi, immerhin einem der erfolgreichsten Premium-Autohersteller der Welt, als wichtiger Mitstreiter in Sachen Innovation ausgewählt worden zu sein. ADI betrachtet diese Zusammenarbeit als überaus wichtig und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen, die zur Verfügung stehen, wenn Audi seine Fahrzeugplattformen der nächsten Generation an den Start bringt. Wir sind davon überzeugt, dass das System-Know-How von Audi zusammen mit unseren eigenen Stärken auf dem Gebiet der Signalverarbeitungs-ICs effiziente und optimale Lösungen hervorbringen wird.“

 

Über Analog Devices

Innovation, Performance und hervorragende Qualität sind die Säulen, auf denen Analog Devices eines der wachstumsstärksten und langfristig orientierten Unternehmen im Technologiebereich aufgebaut hat. Analog Devices ist industrieweit als Marktführer bei Datenwandler- und Signalaufbereitungs-Technologien anerkannt und beliefert in der ganzen Welt über 60.000 Kunden, die nahezu alle Arten elektronischer Systeme produzieren. Analog Devices kann als ein weltweit führender Hersteller hochwertiger integrierter Schaltkreise für die analoge und digitale Signalverarbeitung auf über 40 Jahre Erfahrung zurückblicken. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Norwood, Massachusetts, mit Design-Zentren und Produktionsstätten in der ganzen Welt. Die Aktien von Analog Devices werden an der New Yorker Börse unter „ADI“ gehandelt und sind im S&P 500 Aktienindex enthalten.

 

Analog Devices in Europa

Analog Devices erwirtschaftet in Europa ein Fünftel seiner Gesamteinnahmen. Außerdem sind rund ein Fünftel der weltweiten Mitarbeiter allein in Europa beschäftigt. Das Unternehmen unterhält eine Fertigungsstätte in Limerick, Irland sowie Design- und Entwicklungszentren in Dänemark, England, Finnland, Schottland, Slowakei, Spanien und Irland. Europäische Kunden sind wichtige Telekommunikationsausrüster wie Alcatel, Ericsson und Nokia-Siemens-Networks, führende Zulieferer der Automobilindustrie wie Autoliv, Bosch und Continental, sowie Konsumgüterhersteller wie Harman und Philips und eine Vielzahl industrieller Kunden, darunter ABB, Agilent Technologies, Siemens und Rohde & Schwarz.

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  • tonitirol

    Ich wundere mich immer wieder, dass Fahrzeuge der frueheren Generationen ueberhaupt fahrtauglich waren
    Aufgrund der „elektronischen“ Entwicklung duérften
    selbst die groessten Fahrzeuge der heutigen Generation
    einen Maximalverbrauch von 3 Litern Treibstoff haben
    ….oder wurde diese Entwicklung fuer die Werkstaetten geschaffen um sich die Kunden im Reparatur- und Servicefall zu sichern….

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