Audi A5 Sportback Coupe Limousine Cabrio S5
Der S5 wurde natürlich auch nachgeschärft.
 

Vorstellung: Audi A5

Audi schärft das Design-Triumvirat des A5 nach. Eine fesche Speerspitze in Mittel-, Ober- und Sportklasse.

28.10.2011 Online Redaktion

So macht das ein Effizienz­weltmeister. Markengesicht, Design-DNA, Baukastenprinzip. Das spart Geld, macht die Modelle aber, vorsichtig formuliert, verwechselbar.

Wer in einschlägige Foren schaut, wird weitaus deutlichere ­Worte finden. Audi weiß das. Deswegen gibt es Modelle wie den TT, den A7 Sportback und eben die massentaugliche Design-Ansage, den A5. Den gibt es seit 2007, weswegen jetzt ein paar Eingriffe zwar nicht zwingend nötig, aber doch zeitgemäß sind.

Die elektromechanische Servolenkung gibt es serienmäßig in jedem Modell. Gute Nachricht. Denn das merkwürdig taube Gefühl von einst konnten die Ingenieure wegprogrammieren. Scharf wedelt der A5 durch schnelle Kurven, präzise bleibt es beim Einparken, und beim Geradeauslauf schaltet sich die Servounterstützung ab, was Sprit spart.

Auch die Motoren hat man überarbeitet. Der 2,7-Liter-Diesel wurde aus dem Programm gestrichen, dafür gibt es den 3,0-Liter-TDI in zwei Eskalationsstufen. Wem das zu viel ist, dem sei der Einstiegsbenziner angeraten, der von Grund auf überarbeitet wurde. Um den Durst zu senken, arbeitet im Teillastbereich eine indirekte Einspritzung, ergänzend zur Direkteinspritzung. Dazu gibt es eine verbesserte Ventilsteuerung. In Summe zeigt der Motor, wie stark 170 PS wirklich sein können, wenn sie effizient an die Achse geschickt werden.

Ansonsten wurde kräftig downgesized – das MMI-Bediensystem hat jetzt vier Knöpfe weniger, und dem S5 fehlen zwei Zylinder.

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