Audi A3 Sportback
Scharf sind die Kanten, die das Spiel mit Licht und Schatten hervorrufen.
 

Vorstellung: Audi A3 Sportback

Wie man mit Raffinesse aus einem erfolgreichen Drei- einen noch erfolgreicheren Fünftürer macht.

21.02.2013 Autorevue Magazin

Was bisher gelaufen ist, war nur der Vorspann: Nach dem dreitürigen A3 folgt nun der Sportback genannte Fünftürer, von dem man eigentlich spricht – bei einem Anteil von 80:20 –, wenn es um den A3 geht. Hört man den Designer die Maßnahmen erklären, wie mit einem verschärften Spiel aus Licht und Schatten, durch sorgfältiges Herausarbeiten einer starken Heckpartie und einer erhöhten Spannung in der nach hinten gezogenen Dach­linie eine eigenständige Ver­sion gezeichnet wurde, wird der Aufwand hinter der schieren Differenz in Türzahl und Kofferraumvolumen deutlich.

Sieben Zentimeter ist der A3 Sportback länger als der Drei­türer. Weil nicht nur die Länge, sondern auch der Radstand (+ 2 cm) dazugewonnen hat, wird der Mehrraum – vor allem im Vergleich zu seiner Vorgängervariante – besonders im Fond deutlich. Auch der Kofferraum ist größer geworden: 15 Liter mehr Volumen gegenüber dem Dreitürer sind es bei aufgestellten Rücksitzlehnen (= 380 Liter), werden Lehnen flach gelegt, stehen 1220 Liter zur Verfügung. Anders als beim Siebener-Golf (1270 Liter) ist beim A3 eine kleine Ladekante zu überwinden, der Vergleich gilt aber auch bloß, weil die beiden technisch Brüder sind.

Beibehalten wurde beim Fünftürer auch die ambitionierte Leichtbauweise der neuen A3-Generation, die durch Gewichtseinsparungen an Motoren, Rädern, Fahrwerksbauteilen und Karosserieelementen gleichermaßen ansetzt. Bis zu 90 Kilo wiegt der jetzige Sportback weniger als das Vorgängermodell und ist mit 1205 Kilo (1,4 TFSI) gewichtsmäßig wieder auf dem Niveau von 1999, dem Jahr seines Debüts, angekommen.

Geordert werden kann der A3 Sportback ab sofort, die ­ersten Auslieferungen erfolgen Ende Februar. Vorerst sind zwei Benziner (1,4 TFSI und 1,8 TFSI) und zwei Diesel (1,6 TDI und 2,0 TDI) erhältlich, der kleinere Benziner mit manuellem Getriebe oder Automatik, der größere nur mit ­Siebengang-S-tronic. Die ­Automatik-Versionen der ­beiden Diesel folgen noch vor Frühlingsbeginn, und auch eine Allrad-Variante des Zweiliter-Diesels mit Handschaltung wird dann erhältlich sein.

Die eigentliche Einstiegsmotorisierung, der 1,2 TFSI mit 105 PS, wird ab Mitte 2013 in den Verkauf gehen (ab 23.950 Euro). Ebenfalls für 2013 angekündigt wurde eine Erdgas-Version, der A3 mit Plug-In-Hybrid ist für 2014 vorgesehen.

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