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Audi A3 Cabrio 1,9 TDI Testbericht

Der Einstieg in die Premium-Cabrio-Welt kostet 30.000 Euro.

01.05.2008 Online Redaktion

Man muss über die Debatte erhaben sein, ob ein Diesel-Aggregat in einem Cabriolet überhaupt sein darf. Ist man soweit, muss man sich nur noch mit dem Pumpe-Düse-Motor anfreunden, den Audi dem Einstiegs-Cabrio, dem Topseller, spendiert hat. Der klingt so gar nicht nach Premium. Verstärkt wird der Eindruck noch von der Fünfgangschaltung. Einen sechsten Gang (der auf der Autobahn schnell vermisst wird), eine Automatik oder gar ein Direktschaltgetriebe gibt es nur in Verbindung mit den größeren Motorvarianten – was auch gleich als Empfehlung verstanden sein soll.

Auch im kleinen Diesel ist es innen nicht zu laut und nirgends zieht es. Dach auf. In neun Sekunden. Chapeau. Dach zu, in der gleichen Zeit. Jetzt wird’s brenzlig. Der Testwagen hat 1336 km auf der Uhr, und der Stoffhimmel – die aufpreispflichtige Akustikversion – zeigt erste Falten. An zwei Stellen, wo sich das Dach in den Kofferraum knickt, ist es dem dreilagigen Stoff deutlich anzusehen. Wie ein Blatt Papier, das man zerknüllt und wieder glattstreicht. Das hat sich der Kunde, der gerade über 30.000 Euro ausgegeben hat, anders vorgestellt.

Trost spendet der Innenraum. Hier herrscht Audi-Ambiente pur. Soll heißen: gute Verarbeitung, einfache Bedienung, aber jeder Knopf kostet extra. Alles vermittelt einem das Premium-Gefühl, das einem Motor und Getriebe schuldig bleiben.

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