audi a3 cabrio 2014
Nur kurz möchten wir uns an das Stummelheck und die beiden Überrollbügel am Heck des Vorgängers erinnern, damit das Auge den Blick für die deutlich ästhetischeren Linien des Nachfolgers schärft.
 

Vorstellung: Audi A3 Cabrio

Die Rückkehr zu alten Tugenden: Das Stummelheck ist weg, die Kapuze ist geblieben.

11.01.2014 Autorevue Magazin

Mal ehrlich: So etwas wie Trennungsschmerz vom Vorgänger kommt angesichts der Optik des neuen Audi A3 Cabrios gewiss nicht auf. Dieser baut im Gegensatz zum Vorgänger auf Basis der Limousine und ist somit 18 Zentimeter länger. 18 Zentimeter, die dem Auto klassische Proportionen verpassen und einen ­Kofferraum, der seinem Namen gerecht wird. Je nachdem, ob das Verdeck offen oder geschlossen ist, stehen 275 oder 320 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Sogar die Rückbank ist geteilt umlegbar, was dem Cabrio überraschenden Praxisnutzen verleiht.

audi a3 cabrio 2014 hinten heck seite

Die Abrisskante am Kofferraumdeckel wirkt wie ein Spoiler.

Audi A3 Cabrio: Stoffdach, wie gehabt

Klassisch geblieben ist das Stoffverdeck – ein Klappdach war für Audi nie ein Thema. Dieses verschwindet innert 18 Sekunden unter der Ab­deckung, und das auch bei ­Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h, sollte einem der ­Ampelstopp zu kurz sein. ­Traditionellerweise findet sich auch das Akustikverdeck um rund 300 Euro in der Aufpreisliste, bei dem eine zusätzlich verarbeitete Schicht das Geräuschniveau senken soll. ­Apropos Aufpreisliste: Es gibt quasi nichts, womit man den A3 nicht ausstatten kann. Zu den üblichen Spezereien wie Leder und Navigation steht eine wahre Armada an Assistenten (side assist, lane assist, pre sense etc.) sowie Audi ­connect, mit dem es sich per LTE-Datenverbindung online gehen lässt, zur Verfügung. Leider auch Audi-typisch: Wer sich kurz vergisst, beschleunigt den Konfigurator zum Selbstläufer und hat überraschend schnell einen Fünfer am Anfang stehen – unabhängig von der Wahl der Motorisierung.

audi a3 cabrio innen innenraum cockpit

Zum Start gibt’s einen Diesel und 2 Benziner

Zum Start gibt’s vorerst den 1,4 TFSI mit 140 PS und Zylinderabschaltung sowie den 1,8 TFSI mit 180 PS und 7-Gang-Doppelkupp­lungs­­getriebe. Ein schwächerer 1,4-Liter mit 125 PS folgt. ­Dieselseitig steht vorerst der 2,0 TDI mit 150 PS in der Liste, Varianten mit Allrad und ­Doppelkupplung werden ­nachgereicht – ebenso wie der 1,6 TDI mit 105 PS.

Diesel im Cabrio ist mittlerweile kein Sakrileg mehr: Die Motoren nähern sich akustisch immer mehr an. Die Benziner wirken durch die Direkteinspritzung rauer, die Diesel immer besser wegisoliert. Für tontechnische Erlebnisse setzt man besser das Kreuzerl für die tolle B&O-Anlage.

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