Dieses Türkonzept nennt Aston martin Schwanenflügeltür - leicht nach vorne und oben.
Dieses Türkonzept nennt Aston martin Schwanenflügeltür - leicht nach vorne und oben.
 

Vorstellung: Aston Martin CC100 Speedster

Pathos, Power, 12-Zylinder. Der Aston Martin CC100 Speedster gibt sich die Ehre

19.05.2013 Online Redaktion

Geste und Verbeugung, Hommage und Liebesbeweis. Auf der einen Seite, seine Legendenhaftigkeit höchstpersönlich Sir Stirling Moss im Aston Martin DBR1. Auf der anderen Seite Dr. Ulrich Bez im Aston Martin CC100 Speedster –  die Hommage an den DBR1, die sich Aston Martin selbst zum hundertsten Geburtstag geschenkt hat. Der Aston Martin CC100 Speedster basiert auf dem Zwölfzylinder Vantage mit 6,0 Liter Hubraum und darf, Einzelstück das es bleiben wird, als Geburtstagsgeschenk an sich selbst verstanden werden.

Da Aston MArtin Logo darf auf dem CC100 nicht fehlen.

Da Aston MArtin Logo darf auf dem CC100 nicht fehlen.

Ehrenrunde des Aston Martin CC100 Speedster

Ort und Zeitpunkt der Präsentation wurden historisch angehaucht gewählt: Die Nordschleife im Rahmen des 24-Stunden-Rennens. Aber auch die Fahrer haben wichtige Rollen in der Geschichte der Marke. Dr. Ulrich Bez ist der erste Mann, der mit Aston Martin Gewinn erwirtschaften konnte – und er ist erst seit 2000 CEO bei Aston Martin.

Auch der Innenraum richtet sich nach manch der klassischen Vorlage.

Auch der Innenraum richtet sich nach manch der klassischen Vorlage.

Wird eine Marke fast neunzig Jahre trotz Verluste weitergeführt, spricht das sehr dafür, dass Aston Martin ausschließlich im Besitz von Auto-Aficionados war, bei denen Geld eine kleinere Rolle spielte und andererseits dafür, dass Aston Martin einen Ruf wie Donnerhall hat. Womit wir bei Sir Stirling Moss und dem DBR1, der Vorlage zum Aston Martin CC100 Speedster, angekommen sind.

Der DBR1 war der erste reinrassige Rennwagen der Marke. Es gab von ihm keine Straßenversion. Kein Wunder, das verbat das Reglement ab 1956. Als Basis diente der DB3, angetrieben wurde der DBR1 von einem Sechszylinder-Motor mit 2,6 Litern Hubraum (später 2,9 Liter).

Das Digitaltacho gab es in den 1950ern noch nicht.

Fehler gefunden: Den Digitaltacho gab es in den 1950ern noch nicht.

Wurzeln des Aston Martin CC100 Speedster in der Historie

Der DBR1 gewann in seinem ersten Jahr auch gleich das Tausend-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring. In Le Mans schied der Wagen aus. Das alles wiederholte sich 1958. Siegen am Nürburgring (mit Sir Stirling Moss am Steuer), ausscheiden in Le Mans. Den großen Namen machte sich der DBR1 erst 1959. Zum einen gab es dritten Sieg am Nürburgring in Folge (wieder mit Sir Stirling Moss), zum anderen ein Doppelsieg in Le Mans.

_Aston-Martin-CC100-Speedster-Concept-Reifen-Felge

Diese Geschichte soll der Aston Martin CC100 Speedster in die Gegenwart übersetzen. Die zwölf Zylinder liefern 517 PS. Auf Tempo 100 ist der Wagen nach etwas mehr als vier Sekunden. Genau weiß Aston Martin das nicht, schließlich entstand der Aston Martin CC100 Speedster in weniger als sechs Monaten – vom leeren Blatt Papier bis zur Ehrenrunde am Nürburgring.

Dafür verantwortlich ist Marek Reichmann, der Designchef, und Miles Nurnberger, der Exterieur-Designchef. Reichmann dürfte in einigen Jahren eine gefeierte Design-Ikone sein. Von ihm stammen der Aston Martin One 77, der DBS, Rapide und der Vanquish. Außerdem das Rolls Royce Phantom und, etwas außerhalb der Reihe, das Lincoln MKX Concept.

Die schönsten Kurven Englands.

Die schönsten Kurven Englands.

Bei 290 Stundenkilometern ist Schluss mit der Beschleunigung. Gut so. Schließlich ist kein Dach drauf. Andererseits… das hatte Sir Stirling Moss auch nicht. Glückwunsch Aston Martin, Danke Stirling.

  • Ing. W. Hauck

    Von Sir Stirling Moss, habe ich aus 1958, ein Autogramm Darüber habe ich aber sicher noch nicht geschrieben.
    LG. WH.

  • Kaufmann Peter

    nicht schlecht das auto denn kann man sich sicher nicht leisten

    • Guten Tag Kaufmann Peter,

      es wird ein Einzelstück bleiben, auf der ein oder anderen MEsse hergezeigt und ansonsten im Museum ausgestellt werden.

      BEste Grüße,

      Christian Seidel

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