Aston Martin Rapide S hundert Jahre Jubiläum
Aston MArtin wird in Genf den Rapide S zeigen.
 

Hoch die Gläser

Aston Martin feiert sich selbst und den neuen Rapide S.

28.01.2013 Online Redaktion

Es soll das Jahr von Aston Martin werden. Genf steht vor der Tür und die Marke will und wird sich dort selbst inszenieren. Hundert Jahre ist es her, dass Aston Martin gegründet wurde. Zur Feier dieses Anlasses haben die Engländer von jeder Baureihe hundert Exemplare der Sonderserie „Centenary Edition“ heraus gebracht – silberne Sonderlackierung, Markenlogo aus echtem Silber, spezielle Lederausstattung.

Doch auch wirklich neues gibt es zu vermelden. Auf dem Autosalon in Genf (7. Bis 17. März) wird die Marke den neuen Rapide S präsentieren. Der sechs Liter große Zwölfzylinder leistet jetzt 81 PS mehr – also 558 PS – und insgesamt 620 Newtonmeter. Auf Tempo hundert ist der Rapide S nach 4,9 Sekunden. Ganz eilige Fahrer sparen sich also 0,3 Sekunden. Schluss mit der Beschleunigung ist bei Tempo 306.

Aston Martin Rapide S hundert Jahre Jubiläum

Dass es sich um einen Rapide S, und nicht um seinen Vorgänger handelt, merkt der Kenner am vergrößertem Kühlergrill, der breiteren Spoilerlippe und dem höheren Heckbürzel. Beim Fahren sollen dann vor allem der niedrigere Schwerpunkt auffallen. Wir werden sehen.

Vor hundert Jahren hieß Aston Martin noch „Bamford & Martin“ – eine Marke, die sich aus den Namen der Gründer Robert Bamford und Lionel Martin zusammensetzte. Damals war das Unternehmen lediglich ein Autohandel. Als Lionel Martin 1914 an einem Rennen am Aston Hill teilnahm kam ihm die Idee zu einem eigenen Sportwagen. Bamford schied 1920 aus der Firma aus.

Bemerkenswert ist noch die Übernahme der Marke durch David Brown im Jahr 1947. Von diesem Zeitpunkt an erschien in den Modellnamen das Kürzel „DB“. Heute gehört die Firma einer Investorengruppe aus der Golf-Region.

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