240 PS treffen auf 670 kg
240 PS treffen auf 670 kg
 

Das Wichtigste beim Ariel Nomad

Der britische Automobilhersteller Ariel zeigt uns wie wenig es braucht um ein Fahrzeug zu bauen. Türen, ESP oder ABS gibt es nicht. Nur leicht muss der Ariel Nomad sein.

07.01.2015 radical mag

Geringes Gewicht und viel Leistung, Gitterrohrrahmen, und edle Komponenten, so muss es sein. Und, seit heute gibt’s diese Zutaten auch für den wilden Ritt im Gelände. Der Ariel Nomad ist da._Ariel-Nomad (1)

Honda-Vierzylinder im Ariel Nomad

240 PS aus einem Honda-Vierzylinder mit 2,4 Liter Hubraum nehmen es mit 670 kg auf. Ein Karosserie gibt es nicht, Nomad-Fahrer (Fahrerinnen dürfte es wenige geben) wollen in der Natur sein… Der 321 cm kurze Flitzer verfügt über ein maximales Drehmoment von 300 Nm, im Getriebeöl rührt man von Hand, es stehen sechs, eng abgestufte Gänge zur Verfügung. Natürlich werden nur die Hinterräder angetrieben, Allrad ist bei den Briten verpönt.

Video: Ariel Nomad

Der Sprint von 0 auf Tempo 100

In nur 3,4 Sekunden soll der Nomad (auf Asphalt) aus dem Stand 100 km/h erreichen. Das ganze Ding ist nur auf Fahrspaß ausgelegt, es gibt aber auch ein Road-Pack, damit der Nomad zumindest in einigen Ländern Europas auch ganz legal auf öffentlichen Straßen bewegt werden kann. Wie Leistungsfähig der neuste Ariel auf Schotter ist, zeigt sich im Video. Wir werden wohl nie einem Nomad fahren können, irgendwie zwar schade, aber irgendwie auch nicht. Es gibt Fahrzeuge, die verstehen selbst wir nicht. Aber, auffallen wird der zweisitzige Nomad – den es als Links- oder Rechtslenker gibt – garantiert.

Vielen Dank an die Kollegen von radical-mag.com

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