Gebrauchtwagenhändler
Plus 4,7 Prozent bei den Zulassungen von Gebrauchtwagen.
 

Anstieg bei Gebrauchtwagen-Zulassungen

Die Zahl der Zulassungen erhöhte sich im Jänner gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,7 Prozent auf 71.935 Stück.

26.02.2014 APA

Einen deutlichen Anstieg verzeichnen derzeit die Zulassungen bei Gebrauchtwagen in Österreich. Die Zahl der Zulassungen erhöhte sich im Jänner gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,7 Prozent auf 71.935 Stück. Gegenüber dem Vormonat Dezember habe der Zuwachs sogar 16,2 Prozent erreicht, teilte die Statistik Austria heute, Dienstag, mit. Die Pkw-Neuzulassungen sind im Jänner um 13,6 Prozent auf 23.990 Fahrzeuge eingebrochen.

Gebrauchtwagen finden

Mittlerweile steigt auch das Angebot an Gebrauchtwagenbörsen im Internet immer mehr an. Die Vergleichsmöglichkeit und bessere Verfügbarkeit der Angebote im Gebrauchtwagensegment erleichtert vielen Käufern die Entscheidung. Wir haben hier einen Überblick über die größten Gebrauchtwagenmärkte für Österreich zusammengestellt.

Anstieg bei Gebrauchtwagenzulassungen

Bei den Pkw stiegen die Gebrauchtzulassungen im Jänner gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 63.935 Einheiten – bei Dieselautos betrug das Plus 4,9 Prozent, bei Benzinern (inklusive Flex-Fuel) 1,5 Prozent.

Zunahme bei Lkw

Zugenommen hat zum Jahresauftakt auch die Zulassung von Lkw der Klasse N1 (plus 9,6 Prozent), Sattelzugfahrzeugen (plus 13,8 Prozent) sowie von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (plus 7,3 Prozent). Rückläufig entwickelten sich die Gebrauchtzulassungen von Lkw der Klasse N2 (minus 37,1 Prozent) und Lkw der Klasse N3 (minus 5,5 Prozent).

Saisonbedingter Anstieg bei Motorrädern

Einen deutlichen Anstieg gab es hingegen bei den Zulassungen von gebrauchten Leichtmotorrädern (plus 64,9 Prozent), Motorrädern (plus 62,4 Prozent) und Motorfahrrädern (plus 38,7 Prozent).

Die Top-Marken im Überblick

Seat +14,8 Prozent

BMW +8,4 Prozent

Audi +7,2 Prozent

Skoda +6,7 Prozent

Mercedes +5,8 Prozent

VW +3,0 Prozent

Renault +2,4 Prozent

Peugeot +2,1 Prozent

Opel +1,7 Prozent

Ford -0,7 Prozent

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  • Ravenbird

    Für mich ist der Kauf eines Neuwagens schon lange obsolet. Diese dauernd hinichen Quiek-Jaul-Tüt-Blink-Blabla-Gurkerln mit den grauslichen Mäulern, den schiachen Leuchteinheiten und dem grottenhäßlichen Gesamtstyling sind mir ein Gräul.
    Das Preis-Leistungsverhältnis ist ein Witz. Für den Gegenwert einer Eigentumswohnung krieg ich eine kaputte Gurke, die mir nicht gefällt mit der PS-Leistung eines Rennwagens und der entsprechenden Versicherung-Steuer.
    Und die angegebenen Verbräuche sind gesetzlich genehmigter Betrug!
    Meine alten Häusln verbrauchen WEIT weniger als die hochgezüchteten Heulbojen, lassen mich nie im Stich und jeder Dorfschmied repariert sie.
    Kümmern muß man sich halt drum. Ohne Pflege geht gar nichts. Eine Garage ist hilfreich, aber nicht Pflicht. Besser trocken und kalt im Freien als warm und salznaß im Winter im unbelüfteten Keller.
    Gut gepflegte Gebrauchtwagen sind für Rechner und Kenner – und werden so dermaßen boomen, daß sie bald teurer werden als ein Neuwagen – übertrieben gesagt.
    Und die meisten sind schon so durchrepariert, daß die vom Werk eingebauten Schwachstellen beseitigt sind. Das ist kein Witz – das ist ernst gemeint!

    • frank.black

      Vollkommen richtig.
      Wenn man nicht unbedingt sofort einen fahrbaren Untersatz braucht und man somit Zeit hat, findet man sicher was Wertiges. Vielleicht sogar mit Holz statt Plastik, und verchromten Teilen statt folierten Kunststoff.
      Die Liebe zum guten und (somit oft) Altem ist keine Schande. Sie zeugt auch von Verantwortung; denn die Herstellung einer neuen „Leiche“ verunreinigt die Umwelt mehr als diverse Reparaturen. Und: Reparaturen werden größtenteils händisch, sprich von Menschen ausgeführt. Autos bauen heute fast nur mehr Roboter. Die gute alte Handarbeit soll wieder ihren Wert und Sinn finden.
      LG Franz

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