Lotus Evora S Exterieur Statisch Heck
Der Evora S kommt mit 350 PS.
 

Als England rebellierte

Fangen wir von vorne an. Lotus attackiert.

30.08.2010 Online Redaktion

Es ist was im englischen Busch. Wer derzeit auf die Homepage von Lotus will, findet auf der Startseite einen Countdown zum Autosalon in Paris mit dem wenig zurückhaltenden Slogan „The future starts here“. Man darf gespannt sein. Zumal schon die Informationen, die Lotus mehr als einen Monat vor der Messe rausrückt die Fans ins Schwärmen geraten lassen: Lotus hat jetzt den Evora S (mehr Leistung) und IPS (Automatikgetriebe) angekündigt – beide werden in Paris feierlich enthüllt, sind aber nicht Kern der großen Revolution in Franreich.

Der Evora treibt Drive-ophilen ja schon die Freudentränen über die Wange. Man darf also nachhaken, ob es mehr Leistung tatsächlich braucht. Ja, tut es, sagt zumindest Dany Bahar, der neue CEO von Lotus: „You don´t realise what you were missing from your driving experience until you get behind the wheel of the Evora S.“ Bis zum ersten Test werden wir ihm glauben müssen. Und es hört sich ja auch phantastisch an. Der 3,5-Liter-Sechszylinder (Mittelmotor) wurde von 280 auf 350 PS gepusht. Um die Mehrleistung in den Griff zu kriegen wurde das Fahrwerk angepasst. Was beim Einstiegs-Evora – und dieses Wort ist schon Understatement an der Grenze zur Beleidigung – als optionales Sportpaket daherkommt, ist im Evora S serienmäßig verbaut. Man merkt es am härteren Fahrwerk und sieht es am Sportknopf in der Mittelkonsole. Einmal gedrückt, verschiebt er die Kennfelder der Traktionskontrolle und der Motorsteuerung gen Sport.

In Zahlen liest sich der Evora S so: Null auf hundert in 4,8 Sekunden, dank 350 PS und 400 Newtonmeter, die für 1.437 Kilogramm zuständig sind. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 277 km/h. Im Schnitt soll der Evora S mit 10,0 Litern auf hundert Kilometer auskommen, was einem CO2-Ausstoß von 235 Gramm entspricht.

Lotus Evora S IPS Interieur

Lotus hat schmerzlich gemerkt, dass nur mit Sport alleine, heutzutage keine schwarzen Zahlen zu schreiben sind. Vor allem auf dem asiatischen Markt verlangt der Kunde nach einem Automatikgetriebe. Deswegen: mehr Komfort. In Paris wird der Evora deswegen als IPS (Intelligent Precision Shift) vorgestellt. Dabei handelt es sich um den normalen Evora, also mit dem bekannten 3,5-Liter mit 280 PS, aber mit Sechsgang-Automatik. Zwei Dinge sind für Lotus selbstverständlich. Erstens ist das Getriebe selbst entwickelt. Zweitens kann man auch per Paddles am Lenkrad selber schalten.

Lotus Evora S IPS Interieur

Der IPS hat folgende Eckpfeiler zu bieten: Null auf hundert in 5,5 Sekunden, 1.436 Kilogramm Gesamtgewicht, Höchstgeschwindigkeit 250 Stundenkilometer, 8,8 Liter auf hundert Kilometer im Schnitt. Für Paris sind damit zwar noch einige Fragen offen (wir bleiben dran), aber nicht bezüglich des Evora.

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  • gummizwerg99

    Lotus–wued und minimal- suppa–nua leida hasst meiner Elise

    net so a verwehnte Gurkn- knoeppfer zum schiotn–ja wo gibts den des

    Leicht muassa sein,und geh wie die feiawea–ka automatic
    naja aussachun duat a ja ganz guat

  • Bulversteher

    Aja und in Superlight.

  • Bulversteher

    Für mich bitte mit IPS, 280PS und mitohne knüppelhart. In 1 Woche fang ich sparen an, in Californien geht das nämlich so schwer.

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