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Porsches DNA. Der 911er.
 

Alle Neuen 2011 – November

Auch: Mercedes B- & M-Klasse, Mini Coupé, Porsche 911, Opel Astra …

08.01.2011 Online Redaktion

Mercedes B-Klasse
Maximale Raumausnutzung auf kompakter Fläche.

Bisher waren sie ja wie unterschiedlich große Zwillinge, die A- und die B-Klasse. Mit der Neuauflage der beiden soll sich das ändern. Die A-Klasse soll weg vom ­Microvan-Charakter, hin zum knackigeren Kompakten mutieren, um besser ­gegen Audi A3 und den 1er-BMW aufgestellt zu sein. Die B-Klasse soll hingegen die bewährten Tugenden der schlauen Raumöko­nomie und der erhöhten Sitz­position behalten. Was bleibt: Quer eingebaute Vier­zylinder, abgeleitet aus bekannten Konzernmotoren und somit technisch auf dem letzten Stand. Auch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ist im Gespräch, ­sogar eine 4matic-Allradoption ist angeblich angedacht.

Was er ist: Ein Microvan mit allen Tugenden, die man von einem Mercedes erwartet.
Was er kann: Gemeinsam mit der A-Klasse der einzige Fronttriebler mit Stern.
Was er kostet: Vermutlich ab 25.000 Euro.


Porsche 911

Porsches Evergreen geht in die nächste Runde.

Man versteht es gekonnt bei Porsche, den 911er im Gespräch zu halten. Erst startet der Carrera, dann der Targa, der Turbo, der GT3, das Cabrio und so weiter, sodass man fast den Überblick verlieren könnte, wann denn nun tatsächlich eine ganz neue Generation vor der Türe steht. Jetzt aber wirklich: Die Neuauflage (mittlerweile siebente Generation, ­Typencode 991) des Elfers wird im Spätherbst auf die Straßen rollen und unverkennbar 911 bleiben. Richtig neu: zehn Zentimeter mehr Radstand, klares Bekenntnis zum Sparen – Start-Stopp-Automatik ist Serie. Klingt seltsam bei einem ausgewachsenen Sportler, ist aber eine einfache Konzession an den Gesetzgeber. Leichtbau und Direkteinspritzung sind ohnehin Ehrensache. Gemunkelt wird auch über aktive aerodynamische Maßnahmen.

Was er ist: Die blechgewordene DNA von Porsche.
Was er kann: Trotz zartem Größenzuwachs leichter sein als die aktuelle Generation. 3,4 und (als S) 3,8 Liter große Sechszylinder-Boxermotoren. 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.
Was er kostet: Der Einstiegspreis ist sechsstellig.

Opel Astra GTC
Was er ist: Die schneidige, dreitürige Variante des Astra. Flott gezeichnet, trägt coupéhafte Züge.
Was er kann: Das Modell-Portfolio erweitern. Die Grundlage für den heißen OPC bilden.
Was er kostet: ab 18.000 Euro.

Bentley Continental GT V8
Was er ist: Der Scheichgolf.
Was er kann: Wem der Zwölfzylinder etwas „too much“ ist, der kann nun einen neuen, direkteingespritzten V8 ordern. Downsizing auf hohem Niveau, quasi.
Was er kostet: ab 200.000 Euro.

Mazda BT-50
Was er ist: Mazdas Kerl fürs Grobe.
Was er kann: Freundlich lächeln und hart ­an­packen: Leiterrahmen und Starrachse
hinten ermöglichen eine hohe Zuladung.
Was er kostet: ab ca. 20.000 Euro.

Mercedes M-Klasse
Was er ist: Die dritte Generation des Mercedes SUVs. Zeitgemäß angepasst, weil dezent verkleinert.
Was er kann: Einzug der neuen Motorengenerationen, auch der 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 204 PS ist angedacht, ebenso eine Hybrid-Version à la S-Klasse.
Was er kostet: ab etwa 70.000 Euro.

Mini Coupé
Was er ist: Die fünfte Karosserievariante. ­Vermutlich auch die frechste, bestimmt die ­radikalste.
Was er kann: 1,6-Liter-Turbo-Direkteinspritzer in Eskalationsstufen zwischen 184 und 211 PS. Der Diesel mit 110 PS wird gewiss nicht die Obergrenze darstellen.
Was er kostet: Mit rund 25.000 Euro wird zu rechnen sein.

Apropos Mini Coupé.

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