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Bayer, aufgeblasen. Das 1er M Coupé.
 

Alle Neuen 2011 – Mai

BMW 1er M Coupé, Aston Martin Cygnet, Kia Picanto und co.

30.12.2010 Online Redaktion

BMW Einser M Coupé
Biturbo, 340 PS, implodiert auf der rechten Spur.

Freilich müsste er, korrekt in der hausinternen Nomenklatur geparkt, M1 heißen, nur steht dort schon eine Legende, unumstößlich. Aber auch mit der Benamsung Einser M Coupé kennen sich die Fans bestens aus, und BMW löst alle Erwartungen ein: Der 2979-ccm-Reihen­sechszylinder leistet 340 PS und 450 Nm (mit Overboost sogar 500), die Kraftentfaltung darf man sich eher als Detonation vorstellen, 100 km/h sind in 4,9 Sekunden abgehakt, 200 km/h in 17,3 Sekunden, und die 250-km/h-Höchstgeschwindigkeit ist nur per elektronischem Abregeln zu halten. Über eine spätere Erweiterung von Leistung und Höchst­geschwindigkeit per M Drivers Package wird nachgedacht, um den ­Abstand zum ohnedies nicht laschen 135i (306 PS) noch ein wenig auszubauen. Das Fahrwerk hält natürlich mit, Interessenten werden ihre Maßstäbe also eher an Performance denn an familientauglichem Komfort ausrichten. Äußerlich zeigt das Einser M Coupé seine Ambitionen mit breiten ­Radhäusern (und ebensolcher Bereifung), immerhin 55 mm breiter als beim auch nicht schmalen 135i Coupé, mit seiner von Lufteinlässen perforierten Stoßstange, mit den vier üppigen Auspuffrohren und ­allerlei winzigen Details, die keine Frage offen lassen, ausgenommen jene nach dem Preis. 62.150 Euro sind zwar kein Sonderangebot, liegen aber noch immer deutlich unter den 82.650 Euro des M3.

Was er ist: BMWs kleinster Faustkeil (was die äußeren Abmessungen betrifft).
Was er kann: Kometenschweife auf linke Autobahnspuren zeichnen. Ausgangs­position: 3,0-l-Biturbo-Sechszylinder, 340 PS, 450 Nm, 0 auf 100 in 4,9 Sekunden, 250 km/h. Abgeregelt natürlich.
Was er kostet: 62.150 Euro.

Mehr zum 1er M.

Aston Martin Cygnet
Der kürzeste Aston (für jene, die einen langen haben).

Der Aston Martin Cygnet basiert auf dem Toyota iQ, was auch durch den Familienblick nicht versteckt werden kann: Die Heranführung an die Aston-Martin-Designsprache ist jedenfalls geglückt, auch innen herrscht feinste Ware vor: Sitze und Armaturenbrett sind edel beledert, der Preis hält mit – der Cygnet wird rund 40.000 Euro kosten, locker das Doppelte eines Toyota iQ, aber er wird nur wenige Käufer haben. Es reicht nämlich nicht, einen zu wollen und das nötige Geld über die Budel zu schieben. Man muss einen anderen Aston Martin besitzen, um das standesgemäße Stadtauto dazu ausführen zu dürfen.

Was er ist: Aston Martins Stadtanzug auf Basis eines Toyota gleicher Konfektionsgröße.
Was er kann: 1,3-l-Benziner, 98 PS, vier Sitze.
Was er kostet: rund 40.000 Euro.

Hier geht`s zum Cygnet.

Kia Picanto
Was er ist: Kias Einstiegsmodell, zweite Version.
Was er kann: Gezeichnet von Ex-Audi-Designer Peter Schreyer, spricht er Kias neue Designsprache, 3- und 5-Türer werden zu haben sein. Die Motorenpalette ist neu und erweitert: 1,0-l-Benziner mit 69, 80 oder 110 PS, ein Diesel mit 80 PS, eine Elektroversion für 2014 existiert derzeit nur als Gerücht.
Was er kostet: in Tuchfühlung zum Vorgänger, also ab rund 8.800 Euro.

Der Kia Picanto.

Seat Alhambra 4WD
Was er ist: Die vorhersehbare Erweiterung des Alhambra-Programms.
Was er kann: Löst mit hinteren Schiebetüren, variabler Bestuhlung (bis zu sieben Sitze), üppigem Platzangebot und jetzt auch Allradantrieb alle Aufgaben, die auf einen Van zukommen.
Was er kostet: ab ca. 35.000 Euro.

Mehr zum Seat Alhambra.

Jeep Grand Cherokee CRD
Was er ist: Jeeps schwerer Wanderschuh mit feiner Geländekompetenz.
Was er kann: Dank Selec-Terrain-System perfekt allradkraxeln, mit dem neuen 3,0-l-Turbodiesel von VM (250 PS, 550 Nm) deutlich ökonomischer als mit den V6- und V8-Benzinern.
Was er kostet: ab ca. 55.000 Euro.

Mehr zum Jeep Grand Cherokee.

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