Markenretter? Na hoffentlich. Saab 9-4X.
 

Alle Neuen 2011 – Juli

Der 9-4X soll Saab retten. Sonst: Ford Focus Traveller, Chevy Crusze, Kia Rio.

02.01.2011 Online Redaktion

Saab 9-4X
Saab will ins SUV-Segment hinein: mit sehr ernst gemeinter Ware.

Schon bei den Motoren macht der 9-4X keine halben Sachen, offeriert als Basistriebwerk einen Dreiliter-Diesel mit 265 PS und 302 Nm maximalem Drehmoment. Der zweite Motor ist ein 2,8-Liter-Turbobenziner mit 300 PS, der das Midsize-SUV in rund acht Sekunden auf Hundert bringen soll und insgesamt auf 230 km/h Spitze. Die Sache ist also sportlich angelegt. Sechsgang-Automatik ist für beide Motoren serienmäßig, auch das ein gutes Zeichen. Und Allrad ist Standard. Innen wird es vieles von dem geben, was gut und teuer ist, etwa Rear-Seat-Entertainment, adaptives Fahrwerk inklusive Motorabstimmung (Comfort, Sport und Eco) oder Heckklappe mit Fernbedienung. Das Cockpit wird saabish sein, also wiederum entfernt an die Flugzeugwurzeln der leider so gebeutelten Firma erinnern.

Was er ist: Mittelgroßes SUV.
Was er kann: Hoffentlich die Marke retten: mit, wie schon der 9-5, echter
und sympathischer Premiumperformance.
Was er kostet: sehr geheim. Wir schätzen: ab 35.000 Euro.


Saabs Geschichte.

Ford Focus Traveller
Es kommt: der Focus mit den vielen Fähigkeiten.

An die zehn Modelle soll die Focus-Familie bis Ende 2012 umfassen, darunter wird auch ein RS sein. Der Traveller, der da im Sommer eintrifft, wird ein zentraler Protagonist sein (neben Vier-, Fünftürer und den C-Maxen). Trotz dynamischer Linienführung soll er vor allem praktisch sein, und natürlich aufgewertet im Vergleich zum Vorgänger: dies mit dem Bedienkonzept MyFord, halbautomatischem Einparksystem, Abstandsradar-Tempomat, Totwinkelassi, automatischer Heckklappe und anderen Bequemlichkeiten. Vier Benziner wird’s geben, jeweils mit 1,6 Liter Hubraum, und wohl an die fünf Common-Rail-Diesel mit maximal zwei Liter Hubraum.

Was er ist: Das Weltauto als Kombi.
Was er kann: Diesel und Benziner zwischen 95 und 182 PS, sehr premiale Aufpreisliste.
Was er kostet: ab 20.000 Euro.

Chevrolet Cruze
Was er ist: Das Fließheck zur Limousine.
Was er kann: Mit versteifter Karosserie soll er bezüglich der Fahreigenschaften das Versprechen ein­lösen, das die Karosserie gibt: sportlich. Laderaum um die 400 Liter.
Was er kostet: ab 16.000 Euro.

Kia Rio
Was er ist: Der Kia zwischen Picanto und Cee’d.
Was er kann: Mit vier Meter Länge stellt sich der neue Rio neben den Polo, wird ihn preislich aber ziemlich anbellen. Motorisch beginnt der Kleine bei 90 Benzin-PS.
Was er kostet: ab 12.000 Euro.

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