15983989
Mercedes CLS - Homecoming
 

Alle Neuen 2011 – Januar, Teil 1

Januar 1: Mercedes CLS, Citroën C4, Peugeot ION, und und und

23.12.2010 Online Redaktion

Mercedes CLS
Eleganz für die ganze Familie, auch allein genießbar.

Die erste Generation stand noch allein auf weiter Flur. Viertürige Coupés auf dem Automarkt? Fehlanzeige. Das hat den CLS 2004 zum gefürchteten Jäger gemacht. 170.000 Kunden entschieden sich bis ins Jahr 2010 für den sportlichen Familienfreund, und die fuhren vorher mehrheitlich BMW und Audi. Erstere haben jetzt immerhin das CS Concept präsentiert, Audi näherte sich mit dem A5 und dem A7 schon etwas früher der Mercedes-Idee. Denen kann es egal sein, denn während die Konkurrenz jetzt erst langsam in diese Nische vorrückt, erscheint schon die zweite Generation des CLS. Etwas aggressivere Optik dank Designanleihen beim SLS AMG, überarbeitete Motoren, ein Nasa-artiger Technik­aufmarsch und natürlich das Wohnzimmer-Feeling, das hinter jedem Stern obligat ist.

Was er ist:
Chef. Und zwar dort, wo andere sich noch nicht einmal beworben haben.
Was er kann:
520 Liter ­Kofferraum, Benziner: CLS 350 mit 306 PS und CLS 500 mit 408 PS. Diesel: CLS 250 CDI mit 204 PS und CLS 350 CDI mit 265 PS.
Was er kostet:
CLS 350: 70.730 Euro, CLS 350 CDI: 69.900 Euro.

Hier gibt es mehr zum CLS.

Citroën C4
Als Frankreich sich neu erfand. Mal wieder.

Wenn eine Marke beschließt, ihren Vertreter in der Golfklasse mit Toter-Winkel-Überwachung, Spurhalteassistent und SOS-Knopf samt GPS-Ortung auszustatten, lässt das auf höhere Ambitionen schließen. Oder anders: Dem neuen C4 dient eher der aktuelle C5 als Messlatte denn sein eigener Vorgänger. Recht so. Laderaum­technisch eilt er der Konkurrenz (Opel Astra, VW Golf) davon, Gleiches gilt für den Fahrkomfort, so man es etwas weicher mag.
Apropos Citroën: die Zukunft kann auch in Frankreich beginnen. Sagt zumindest Citroën und meint damit das Elektroauto C-Zero. Ab Jänner um 35.946 Euro zu haben. 64 PS, 16-kWh-Lithium-Ionen-Akku, rund 150 Kilometer Reichweite.

Was er ist:
Golfjäger, A3-Schreck, Astra-Albtraum.
Was er kann:
408 bis 1183 l Kofferraum, drei Benziner (95, 120 und 156 PS), drei Diesel (92, 112 und 150 PS).
Was er kostet:
von 17.990 Euro (VTi 95 Attraction) bis 27.190 Euro (HDi 150 Exclusive).

Hier gibt es mehr zum Citroën C4.

Peugeot iON
Was er ist: Peugeots Antwort auf: „Elektroauto?“
Was er kann: Alles, was ein Mitsubishi i-Miev auch kann. Und ein Citroën C-Zero. 64 PS, 180 Newtonmeter, 168 l Kofferraumvolumen. Das Design scheint Elektro-Standard zu werden. Was er kostet: Über ein Leasingmodell kommt er um 500 Euro pro Monat.

Hyundai i10
Was er ist: Klein, smart, vollständig.
Was er kann: Seine Insassen würdevoll durch diese Fahrzeugklasse bringen. Kommt im ­Jänner leicht überarbeitet: neue Scheinwerfer, neuer Kühlergrill, neue Vierzylinder-Benziner mit 69 und 86 PS und ein Dreizylinder.
Was er kostet: wird unter 10.000 Euro bleiben.

Renault Laguna
Was er ist: Renaults sportlich-fesche Mitte.
Was er kann: Alles etwas besser als sein Vor­gänger. Facelift sei Dank. Fünf Vierzylinder ­stehen zur Wahl. Ein 2,0-Liter-Benziner mit 140 PS und vier turbogeladene Commonrail-Diesel (von 110 bis 173 PS).
Was er kostet: ab 25.690 Euro (dCi 110).

Hier gibt es mehr zum Renault Laguna.

Mehr zum Thema
pixel