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Lupo? Wolfi? Du?
 

Alle Neuen 2011 – Dezember

Das Finale: VW Lupo, Chevrolet Volt, Honda NS-X, Renault Fluence.

09.01.2011 Online Redaktion

VW Lupo
Volkswagen wird seinem Namen gerecht.

Gut, den Trick mit dem Namen kennen wir schon: IROC hieß die ­Studie des Scirocco – denkt man sich bei der Studie Up! vorne und ­hinten ­etwas dazu, kann es gut sein, dass der neue Kleinwagen wieder Lupo heißen wird.
Der kleinste VW ist deutlich unter vier Meter lang und steht auf ­einer völlig neuen Plattform, auf der bald andere Karosserieformen ­aufgebaut werden. Den Start macht dabei das dreitürige Steilheck – ein Fünftürer sowie ein Microvan werden folgen. Im Gegensatz zur ersten Up!-Studie, bei der noch von einem Heckmotor die Rede war, bekommt der Lupo einen quer eingebauten 3-Zylinder-Benziner-Frontmotor mit 1,2 Liter Hubraum. Eine Dieselversion sei vorerst noch kein Thema, heißt es.

Was er ist: Der geringstmögliche Volkswagen.
Was er kann: Solide Mobilität
gewährleisten. Bald auch im Familienverband mit Fünftürer und als Microvan.
Was er kostet: ab etwa 10.000 Euro.

Chevrolet Volt
Kleinkraftwerk inklusive.

Allen, die nach wie vor der Meinung sind, dass US-Autos regelrechte Benzinvernichter darstellen, sei der Chevrolet Volt ans Herz ­gelegt. Laut der EU-Rechnung für Elektro- und Hybridfahrzeuge wurden für den Volt 1,6 Liter je 100 Kilometer errechnet, was man aber genauer betrachten muss. Denn grundsätzlich ist der Volt als reines Elektroauto konzeptioniert (baugleich mit dem Opel Ampera, siehe S. 31), bei dem der Verbrennungsmotor nur anspringt, wenn die Ladekapazität des 16-kWh-Akkus erschöpft ist. Bleibt man also unter den angegebenen 60 Kilometern ­(Elektro-)Reichweite, ist die Emission gleich null. Soll die Reise doch länger sein, lädt der Range Extender während der Fahrt die Batterie und ermöglicht somit eine Reichweite von rund 500 Kilometern. Und
erst in diesem Modus entstehen Emissionen direkt am Fahrzeug.

Was er ist: Viertürige Elektrolimousine mit Range Extender.
Was er kann: Leistung: 111 kW/150 PS. Drehmoment: 370 Nm. Vmax: 161 km/h, zugunsten der Reichweite begrenzt.
Was er kostet: Steht noch nicht fest.

Honda NS-X
Was er ist: Hondas Rückkehr in die Liga der Supersportler.
Was er kann: Zuerst war von einem Hochdrehzahl-V10 die Rede, ­danach ein V8 im Gespräch, mittlerweile schließt man ein Hybridkonzept nicht aus.
Was er kostet: Es darf geschätzt werden.

Japaner in Österreich.

Renault Fluence Z.E.
Was er ist: Die Elektroversion der bekannten Limousine.
Was er kann: 22-kWh-Lithium-Ionen-Akku für 160 km Reichweite, 70-kW-(95-PS)-Motor mit 226 Nm für die Fahrfreude.
Was er ­kostet: ab 26.400 Euro, ohne staatliche Förderungen.

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