Ein klassischer Bertone-Entwurf.
 

Alfa Romeo GT Testbericht

Sperrdiff als Allrad für Arme, oder so ähnlich.

01.05.2008 Autorevue Magazin

Q ist in den Bond-Filmen der Vifzack, der die allzeit gewaltbereite Doppelnull mit jenem teils entzückenden Hightech-Spielzeug versorgt, um sich aus allerlei schrägen Situationen rauszuziehen.

Gutes Stichwort: Ähnliches vollbringt Q2 bei Alfa. Hinter dem Kürzel steckt nämlich die technische Mitwirkung eines Torsen-Sperrdifferenzials. Dieses kann zwar den Allrad nicht wettmachen (das wäre dann Q4 nach der Nomenklatura), macht aber trotzdem Spaß durch den Tick mehr an Traktion.

Und die kann man beim 1,9-Liter-Turbodiesel (dem exklusiven Motorpartner des Q2) auch gut gebrauchen. Bei ruhiger Fahrt verrichtet der Diesel relativ unauffällig seinen Job, steigt man ihm rein, braucht er ein paar Gedenkzehntel, ehe er in voller Mannstärke antritt – und dann geht ihm eben manchmal auch gleich wieder die Traktion aus, ohne Q2. Mit Sperrdifferenzial hingegen gewinnt das von Haus aus gute Fahrgestell deutlich an Witz und Zielgenauigkeit.

Auch sonst ist alles Alfa: Man nimmt Platz auf sportlichem Gestühl, hält feistes Leder in der Hand und findet dank ordentlicher Fußstütze auch eine exakte Sitzposition. Geradezu Pflicht: Die Ledersitze gegen Aufpreis, ordinäre Stoffsitze sind ja unvorstellbar in einem schicken Coupé.

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