Alfa Romeo Giulietta 1,4 TB 120 Veloce vorne seite
Das Sondermodell Veloce bringt dunkle Felgen und ein mattschwarzes Dach.
 

Testbericht: Alfa Romeo Giulietta 1,4 TB 120 Veloce

Weniger kann oft mehr sein, wenn man zu dosieren weiß.

11.09.2013 Autorevue Magazin

Ein Jahr lang hat uns eine Giulietta im Dauertest begleitet – und durchaus als feschere Golf-Alternative Freude bereitet. Wir entschlossen uns damals für den 170-PS-Multiair, weil es ja durchaus Spaß machen darf. Nach der ersten Ausfahrt mit der 120 PS starken Veloce haben wir so etwas wie ein schlechtes Gewissen und die Erkenntnis: Wir hätten uns die rund 4.500 Euro sparen können, denn auch der schwächere Motor sorgt schon für freudvolle Momente. Einfach den DNA-Schalter (Alfas Fahrerlebnisschalter: D steht für „Dynamic“, N für „Normal“ und A für „All Weather“) auf D knipsen und staunen. Mit angeschärfter Gaspedalkennlinie beißt der kleine Murl wirklich achtbar an – und verschafft in Verbindung mit dem talentierten Fahrwerk echte Fahrfreude. Der Turboaufladung und dem damit verbundenen Drehmoment sei’s gedankt.Alfa Romeo Giulietta 1,4 TB 120 Veloce sitze rot

Alfa Romeo Giulietta: Charakterwandel per DNA

Im täglichen Leben bleibt man lieber auf N und vertraut der Schaltanzeige, dann gibt’s auch versöhnliche Mienen an der Tankstelle. 8 Liter sind kein Wunder, aber durchaus okay – da haben wir auch ein paar mal überholt. A spannt nur einen Tennisball unter’s Gas – wir haben es probiert und gleich wieder gelassen, so unnatürlich, wie sich das anfühlt.Alfa Romeo Giulietta 1,4 TB 120 Veloce schalter

Überhaupt gefällt, dass die Giulietta trotz stetigem ins-Straßenbild-tröpfeln noch nichts an ihren Headturner-Qualitäten eingebüßt hat. Aber das war Alfa ja schon immer: Mehr fürs Herz als für den Kopf.Alfa Romeo Giulietta 1,4 TB 120 Veloce front

  • Dynomyte

    Und wie zufrieden wart ihr, gab es Probleme, wie hoch war der Unterhalt? Was ist das denn für ein Dauer- Test?!

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