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Aktionäre wollen VW-Angebot zur Scania-Übernahme ablehnen

Zwei institutionelle Anleger wollen das 6,7-Milliarden-Euro Angebot des deutschen Autobauers zur Komplettübernahme von Scania nicht annehmen.

22.02.2014 APA

Nachdem Volkswagen bekannt gegeben hatte, die Lkw-Tochter Scania komplett übernehmen zu wollen, regt sich bei einigen Aktionären des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers Widerstand. Zwei institutionelle Anleger wollen das 6,7-Milliarden-Euro Angebot der Wolfsburger ablehnen, wie die Tageszeitung „Dagens Nyheter“ am Samstag berichtete. Volkswagen will mit seinem Angebot in den Besitz von mehr als 90 Prozent der Aktiengesamtzahl gelangen und plant, Scania am Ende von der Börse zu nehmen. „Ich halte es für wichtig, dass die Firma an der Börse bleibt, um ihr Potenzial zu erfüllen“, sagte die bei Skandia Liv für Aktienbeteiligungen verantwortliche Caroline af Ugglas.

Private Anleger begrüßen Angebot

Eine Vereinigung von privaten Anlegern hingegen begrüßte das Angebot. „Wir haben es aber noch nicht geprüft“, sagte Carl Rosen vom Verband schwedischer Aktionäre dem „Svenska Dagbldadet“. Scania solle nicht während des laufenden Geschäftszyklus verkauft werden, zitierte „Dagens Nyheter“ etwa den Versicherungs- und Finanzdienstleister Skandia Liv, der zu den zehn größten Anteilseignern gehört. Weitere Aktionäre teilten mit, das Angebot prüfen zu wollen.

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